agrarzeitung | saatgutkongress

Immer wichtiger wird es, Nährstoffe effizient an und in die Pflanze zu bringen. Auf dem Weg dorthin liefern nicht nur Züchter Sorten mit satten Erträgen und guter Nährstoffaufnahme, auch Techniker sorgen für smarte Lösungen, um Dünger optimal zu platzieren. Die punktuelle Ausbringung von Düngemitteln ist eine Vision, die sowohl Landwirte als auch Umweltschützer teilen.

Auf dem Saatgutkongress am 15. November 2017 während der Agritechnica diskutieren Züchter und Landtechnikhersteller, welches Potenzial in modernen Sorten steckt und welche technischen Lösungen Erfolg versprechend sind. Im Rahmen des Kongresses, den die im Deutschen Fachverlag erscheinende ‘agrarzeitung‘ (az) in Zusammenarbeit mit der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) veranstaltet, erläutert Dr. Andreas Stahl von der Universität Gießen am Beispiel Raps den Zuchtfortschritt für Stickstoff-Effizienz. Prof. Jens Léon von der Universität Bonn stellt Winterweizen vor, der Phosphat am effizientesten verwertet.

Sowohl ökonomisch als auch ökologisch lässt sich der Einsatz des begrenzten Rohstoffs noch optimieren. Landtechnikexperte Michael Braun von Horsch führt direkt in die technische Welt des Ackerbaus. Nach dem Motto „smart säen und sparsam düngen“ zeigt er, wie eine Kombination aus Saattechnik und Düngung Pflanzen zur Hochform auflaufen lässt. Doch nicht für jede Kulturart eignet sich diese Kombination, weiß Landtechnikexperte Stefan Kiefer von Amazonen Werke. Neben weiteren Düngestrategien erklärt er, wie es Landwirte künftig schaffen können, nur noch die Wurzel, ganz ohne Verschwendung, zu ernähren.

Bilder vom Event 2015


Informationen zur kostenlosen Teilnahme und das Programm 2017 finden Sie hier.



Lesen Sie auch unsere Pressemeldung zum Saatgutkongress 2017.

 

Anmelden

Noch nicht registriert?

Sie sind (Probe-)Abonnent haben sich aber noch nicht für 'agrarzeitung | online' freigeschaltet? In diesem Fall registrieren Sie sich bitte neu, damit Sie das volle Aboangebot nutzen können.