Verfahrenstechnik | 2. August 2017, 15:55 Uhr Aus Gülle wird Phosphor

RWE will ein patentiertes Verfahren nutzen, um mithilfe von Braunkohle essenzielle Nährstoffe aus der Gülle aufzubereiten. Bis zur Marktreife wird es aber noch dauern.

Braunkohle ist bisher aus der Stromerzeugung bekannt. In den 90ern hatte die Rheinbraun AG, heute Rheinbraun Brennstoff GmbH in Köln, ein Verfahren zur Behandlung von Gülle mit Braunkohle angemeldet, teilt RWE mit. Dieses Verfahren will das Unternehmen nun anwenden, um in der Gülle enthaltene Nährstoffe wie Phosphor, Stickstoff und Kalium mithilfe der Braunkohle abzuscheiden.

Abscheideraten

  • Phosphor: mehr als 90 Prozent
  • Stickstoff: bis zu 70 Prozent
  • Kalium: bis zu 50 Prozent

Die Abscheideleistung der Nährstoffe in den Feststoff hängt sowohl von der Gülle, den Eigenschaften der Kohle als auch der Einwirkzeit ab. Das Unternehmen nennt Abscheideraten (siehe Übersicht). Marktreif ist das Verfahren allerdings noch nicht. (az)
 

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