Ausbildung | 9. Juni 2017, 14:34 Uhr Grüne Berufe werden beliebter

Die Ausbildungszahlen für die „Grünen Berufe“ steigen leicht. Rückläufig ist hingegen der Andrang auf die Ausbildung zum Tierwirt.

Im laufenden Ausbildungsjahr 2016/2017 zum Stichtag 31.12.2016 wurden in den landwirtschaftlichen Berufen bundesweit rund 13.600 Ausbildungsverträge registriert. Das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gegenläufig entwickelten sich die Ausbildungszahlen in West- und Ostdeutschland. Im Westen wurden 3,6 Prozent mehr Neuverträge geschlossen als im Vorjahr, im Osten hingegen 9,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Diese Zahlen ergab eine statistische Zwischenauswertung des Arbeitskreises der zuständigen Stellen für die Berufsbildung in der Agrarwirtschaft beim Verband der Landwirtschaftskammern.

Im Beruf Landwirt gab es bundesweit weniger Neuverträge. Diese sanken um 3,5 Prozent auf rund 4.100 Verträge. Der Großteil, rund 3.200 Verträge, wurde wie im Vorjahr im Westen Deutschlands unterzeichnet. In Ostdeutschland sank die Zahl der Neuverträge auf 860 um 13 Prozent.

Deutlich rückläufig sind die Ausbildungszahlen im Beruf Tierwirt mit 330 (-17 Prozent) Neuverträgen, davon 85 (+13 Prozent) im Westen und 247 (-24 Prozent) im Osten. Besonders stark fiel hier die Entwicklung für die Fachrichtung Rinderhaltung mit 205 Neuverträgen aus (-28 Prozent).

Im Beruf Fachkraft Agrarservice zeichnete sich mit 280 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ein moderater Rückgang gegenüber dem Vorjahr ab (-3,5 Prozent) wohingegen sich der 2013 neu geschaffene Beruf Pflanzentechnologe mit insgesamt 36 hauptsächlich im norddeutschen Bereich abgeschlossenen Ausbildungsverträgen stabil entwickelte. (az)
 

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