Agrarforschung | 9. März 2017, 14:16 Uhr Hohenheim verteidigt Spitzenposition

Die Universität Hohenheim verteidigt im Bereich Agrarwissenschaften ihren Spitzenplatz in Deutschland. Im weltweiten Ranking verbessert sich die Universität um zehn Plätze auf Rang 31.

Agrarforschung aus Hohenheim schneidet im internationalen Vergleich erneut gut ab. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Universität Hohenheim bei dem Ranking im weltweiten Vergleich um 10 Plätze. Gemeinsam mit den australischen Universitäten The University of Melbourne und The University of Western Australia schaffte sie es auf Platz 31. Europaweit verbesserte sich die Universität Hohenheim von Rang 9 auf Rang 8 und verteidigt damit ihren Spitzenplatz in Deutschland.

Mit mittlerweile 46 untersuchten Fächern ist das diesjährige World University Ranking by Subject des britischen Anbieters Quacquarelli Symonds laut eigenen Angaben „das größte seiner Art“. Im Bereich Agrar- und Forstwissenschaften wurden in diesem Jahr 300 Universitäten bewertet – das sind 100 mehr als im Vorjahr. Das Ranking berücksichtigt die Forschungsstärke und untersucht Faktoren wie akademisches Ansehen, Publikationen und Zitationen einzelner Veröffentlichungen. Hinzu kommt der Ruf der Absolventen bei Arbeitgebern.

Die Universität Hohenheim ist die einzige deutsche Universität, die es bei der Agrarforschung unter die Top 50 schafft. Ab Platz 50 weist das QS-Ranking keine exakten Rangplätze mehr aus. Stattdessen gruppiert sie die Universitäten in Cluster. In den Cluster 51 bis 100 schaffen es die Universitäten Kiel, Göttingen, HU Berlin, Bonn, TU München, Freiburg, um Bereich 101 bis 150 stehen die Universitäten Halle-Wittenberg, TU Berlin, auf den Rängen 151 bis 200 die Universität Hannover und die TU Dresden und zwischen 201 und 250 die Universitäten Gießen und Regensburg.

Weltweit steht die Universität Wageningen (Niederlande) an der Spitze. Es folgen: University of California, Davis, Cornell University (beide USA), Swedish University of Agricultural Sciences (Schweden), University of California, Berkeley, University of Wisconsin- Madison, Michigan State University, Purdue University (alle USA), Agro, ParisTech (Frankreich) und auf Platz 10 die University of Reading (Großbritannien). (SB)
 

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