Gründerszene | 11. April 2017, 15:26 Uhr Mithilfe von Virtual Reality Ideen entwickeln

In einer Medien-Werkstatt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sollen Studenten mit einer Gründungsidee bald mit Virtual Reality-Anwendungen experimentieren. Höhe Fördergelder stehen bereit.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) baut laut eigenen Angaben ihr Angebot für Studierende und Wissenschaftler mit innovativen Ideen aus. Hintergrund sind Fördergelder in Höhe von 1,4 Mio. €, die der Gründerservice der MLU vom Land Sachsen-Anhalt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält. In diesem Jahr noch soll der Ideen-Inkubator Scidea entstehen. Die Räumlichkeiten sollen eine neue Infrastruktur mit Labor, 3D- und Virtual Reality-Werkstatt, Co-Working Bereich und Beratungsraum bereitstellen.

Dieser Inkubator soll Studierenden sowie Wissenschaftlern in der frühen Ideenphase helfen, um Ideen auszuarbeiten und durch Berater des Gründerservice prüfen zu lassen. Anschließend könne es in die Weiterentwicklung gehen. Die Ausstattung der Medien-Werkstatt im Inkubator werde im Sinne des digitalen Wandels ausgerichtet und ermögliche Nutzern, ihre Produkte für Virtual und Augmented Reality-Anwendungen sowie in den Bereichen 3D-Cinema und Künstliche Intelligenz/Robotik zu entwickeln, zu testen und auch Wahrnehmungsstudien durchzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt des Ideen-Inkubators liegt auf der technischen Ausstattung eines Labors für die Herstellung von Lebensmittelprototypen für die Human- und Tierernährung.

Nutzung soll kostenfrei sein

Studierende und Wissenschaftler Sachsen-Anhalts sollen den Ideen-Inkubator Scidea kostenfrei nutzen, um in interdisziplinären Projektteams eigenständig forschungsbasierte Ergebnisse zu innovativen Produkten und Konzepten weiterzuentwickeln und - mit weiterer Begleitung des Gründerservice - in Geschäftsmodelle umzusetzen.

Die Förderung des Ideen-Inkubators Scidea erfolgt im Rahmen des Programms "ego.-INKUBATOR". Fachlich betreut werden die Projekte von Uni-Mitarbeitern aus den Bereichen Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaftsinformatik sowie Agrar- und Ernährungswissenschaften, die auch jeweils am Konzept des Inkubators mitgewirkt haben.

Die Eröffnung des Inkubators wird am 21. April 2017 stattfinden. (has)
 

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