Integration | 2. Oktober 2017, 14:14 Uhr So gelingt es in jeder Firma

Geflüchtete stehen dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Eine Initiative der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlicht eine Checkliste für Unternehmen, die deren Integration erleichtern soll.

Das Projekt „In Arbeit“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit hat eine Checkliste für Unternehmen veröffentlicht, die mit interkulturellen Teams arbeiten. Die In Arbeit-Checkliste bietet Unternehmen einen Überblick über Fragen zur Integration von Geflüchteten und Zusammenarbeit in vielfältigen Teams. Wie gelingt die langfristige Integration in den Betrieb und was muss dabei beachtet werden? Ob bei der Mitarbeitersuche, beim Ankommen oder im Arbeitsalltag: Gezielte Leitfragen helfen, Wissenslücken oder Nachhol- und Planungsbedarf festzustellen. Die Checkliste ist als Online-Tool und pdf verfügbar.

Die Vielfalt in deutschen Unternehmen wächst: Laut Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beschäftigen 92 Prozent der Großunternehmen, 81 Prozent der mittleren Unternehmen und 55 Prozent der kleinen Betriebe Menschen mit Migrationshintergrund. Die Zahl der arbeitssuchenden Geflüchteten stieg laut Migrations-Monitor der Bundesagentur für Arbeit von August 2016 zu

„Vielfältige Teams bereichern Betriebe. Sie erfordern aber auch eine frühzeitige Planung, einen offenen Austausch und eine gute Organisation. Das erleichtert die Zusammenarbeit“, empfiehlt Prof. Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) an der Hochschule Ludwigshafen und INQA-Botschafterin für Chancengleichheit & Diversity. „Wichtig ist, dass Betriebe über den eigenen Tellerrand hinausschauen und sich vernetzen, um von anderen zu lernen.“ (az)
 

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