Emissionshandel

Der Emissionsrechtehandel oder auch Handel mit Emissionszertifikaten ist ein Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel, Schadstoffemissionen mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu reduzieren. In der EU wurde der Emissionshandel für Kohlendioxidemissionen 2005 eingeführt. Bisher sind 28 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen, Island und Liechtenstein angeschlossen.

Die Idee stammt 1966 von Thomas Crocker, einem Ökonomie-Professor der University of Wisconsin. Der Idee nach sollte die Selbstorganisation des Marktes zum besten Resultat führen. Bisher sind die Effekte des theoretisch sehr effizienten Steuerungsinstruments gering.