Agritechnica

Know-how zum Thema Düngung

Das Regelsystem Hill Control gleicht die Wurfweite am Hang aus.
Rauch
Das Regelsystem Hill Control gleicht die Wurfweite am Hang aus.

Die optimierte Nutzung von Wirtschaftsdünger ist ein Schwerpukt auf der Messe. Zur bodennahen Ausbringung von gibt es Varianten für große Arbeitsbreiten sowie kleine Gaben.

Mit der App „EasyMix“ widmet sich Amazone dem Problem der Ausbringung von Mischdüngern. Mit dem Ziel, preisgünstige Einzeldünger einzusetzen und gleichzeitig mehrere Nährstoffe im gewünschten Verhältnis auszubringen, werden Mischdünger dezentral gemischt. Abgesehen von einigen standardmäßig herstellten Mischdüngern mit definiertem Nährstoffverhältnis und definierten Ausgangskomponenten gibt es für die dezentral hergestellten, bedarfsorientierten Düngermischungen bisher keine Streufehler.

Mit der App kann bei Zweischeibenstreuern bereits vor der Mischung nach Eingabe der Düngerstreuereigenschaften, der Arbeitsbreite und der Mischkomponenten die Querverteilung der einzelnen Komponenten abgeschätzt und die optimale Düngerstreuereinstellung für die Mischung ermittelt werden. Die Gefahr, dass eine ungleichmäßige Nährstoffverteilung durch ungeeignete Mischungskomponenten, zu große Arbeitsbreite oder falsche Düngerstreuereinstellung entsteht, wird durch diese App deutlich verringert.
H19, Halle 9

Beim Düngerstreuen am Hang ergeben sich die Probleme, dass der Aufgabepunkt und die Wurfweite des Düngerkorns verändert werden. Dadurch wird das Streubild nicht nur hangabwärts verlagert, sondern auch verzerrt. Das Regelsystem „HillControl“ von Rauch kann die veränderte Wurfweite am Hang ausgleichen. Die Software in Verbindung mit einem Neigungs- und Gierratensensor bei Scheibenstreuern verbessert durch Veränderung von Aufgabepunkt, Scheibendrehzahl und Dosiermenge die Verteilgenauigkeit beim Streuen in hügeligem Gelände. Über- und Unterdosierungen beim Überfahren von Kuppen und Durchfahren von Senken werden verringert.
D20, Halle 9

Agritechnica : Ein Blick ins bunte Treiben



Samson benutzt für die Bestimmung von Stickstoff, Phosphor und Kali in der Gülle nicht die bekannten Nahinfrarotsensoren (NIRS), sondern einen Sensor auf Basis der NMR-Technologie (Nuclear Magnetic Resonance). Dies ermöglicht eine Analytik von Gülleinhaltsstoffen ohne matrixabhängige Kalibrationsanforderung und verspricht dadurch geringere Fehler bei der Analytik.
A35, Halle 35

Flüssige Wirtschaftsdünger müssen bodennah ausgebracht werden. Der Kombi-Gülleinjektor Tribus der Firma Evers mit 6 und 9 m Arbeitsbreite kann im Getreidebestand, auf Stoppeln und auf Grasland eingesetzt werden. Er besteht aus einer ersten Gerätereihe mit nachlaufenden großen Scheiben, die den Boden schneiden und die Gülle infiltrieren lassen. Dahinter sind eine Scheibenegge und eine Stabwalze angeordnet. Auf Stoppeln kommen alle drei Gerätereihen zum Einsatz, um die Gülle optimal einzuarbeiten. Auf Grasland oder im Getreidebestand können die zweite und dritte Reihe hydraulisch angehoben werden, sodass nur die Scheiben der ersten Reihe den Boden aufschlitzen und die Gülle ablegen.
C30, Halle 11.

Dem Problem der Bodenbelastung durch Mehrfachüberrollung widmet sich Fliegl. Als Alternative zu aufwendigen Teleskopachsen oder Achsschenkellenkung für das Fahren im Hundegang hat Fliegl für einachsige Güllefässer die Hundeganglenkung TWIST entwickelt. Die Achse wird bei der Drehschemellenkung als Ganzes um die senkrechte Achse um bis zu 11 Grad verdreht, sodass das Anhängefahrzeug spurversetzt zum Zugfahrzeug fährt.
Halle 4, Stand A40

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