SKW Piesteritz

Doppelt stabilisiert wirkt besser

„Reden, beraten, informieren“ lautet das Motto am SKW-Stand.
SKW
„Reden, beraten, informieren“ lautet das Motto am SKW-Stand.

Die neue Düngeverordnung erlaubt eine Ausbringung von Harnstoff ab dem 1. Februar 2020 nur noch in Kombination mit einem Ureaseinhibitor. Einzige Ausnahme: Harnstoff wird innerhalb von vier Stunden in den Boden eingearbeitet.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, präsentiert die SKW Piesteritz eine Lösung auf der Agritechnica. Ab Frühjahr 2018 können Landwirte den Harnstoffdünger Alzon neo-N auf das Feld bringen. Der Allwetterdünger ist doppelt stabilisiert: Ein Ureaseinhibitor verlangsamt die Umwandlung von Harnstoff zu Ammonium um ein bis zwei Wochen. Ammoniakverluste sind damit fast vollständig reduziert.

Die Wirkungsdauer des Nitrifikationsinhibitor beträgt sechs bis zehn Wochen. "Der Austritt von Lachgas nimmt deutlich ab", sagt Michael Fuchs von SKW Piesteritz. Durch eine höhere Stickstoffeffizienz erhöht sich der N-Entzug um 5 bis 10 kg N/ha. Versuche ergeben eine Einsparung von bis zu zwei Düngegaben.

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