Von guten Zeiten für die europäische Agrartechnikindustrie spricht der Branchenverband VDMA. Die hohen Erzeugerpreise lassen die Nachfrage nach Landmaschinen wieder anziehen.

Bereits das Halbjahresergebnis habe die Branche aufatmen lassen: Nach drei schwachen Jahren bekam die deutsche Landtechnikproduktion mit einem Umsatzplus von 7 Prozent einen ordentlichen Schub. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der VDMA mit einem Zuwachs um 6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. „Dass wir kein kurzfristiges Hoch erleben, ist mittlerweile deutlich geworden. Denn auch für 2018 zeigen sämtliche Indikatoren klar nach oben, weshalb wir ein weiteres Produktionsplus um 4 Prozent erwarten“, sagt der VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer auf der Agritechnica.
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Wachstumsrate bis zu 25 Prozent
Besonders starke Konjunkturimpulse liefern momentan vor allem die Agrar-Schwergewichte Russland und Ukraine, die seit Herbst 2016 für anhaltend hohe Bestellungen sorgen. Für 2017 geht der VDMA in beiden Märkten von Wachstumsraten zwischen 10 und 25 Prozent aus.
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