Wachstumspläne

Pöttinger investiert in neues Werk


Pöttinger ist in Hannover mit seiner vielfältigen Maschinenpalette vertreten.
Olaf Schultz
Pöttinger ist in Hannover mit seiner vielfältigen Maschinenpalette vertreten.

Um den Ausbau der internationalen Absatzmärkte und den ständig steigenden Anforderungen an Landtechnik Rechnung zu tragen, hat das Familienunternehmen aus Grieskirchen in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen. Investiert wurde in das Sätechnikwerk in Bernburg/Sachsen-Anhalt sowie in die Fabrik Vodnany in Tschechien. Im Verwaltungsgebäude am Stammsitz Grieskirchen wurden zukunftsweisende Bürostrukturen geschaffen und damit die Weichen für die Zukunft gestellt.

Am Standort St. Georgen bei Grieskirchen sei bereits das nächste neue Werk in Planung. Damit bekennt sich das Unternehmen zum Standort Österreich. Die erste Ausbaustufe soll 2021 die Produktion von Rundballenpressen und Ladewagen.

In Hannover stellte Pöttinger unter anderem die neue Generation der Mähkombinationen vor, das Modell Novocat A10 Collector. Der neue Seitenschwader TOP 652 mit 6;40 m Arbeitsbreite bringt seine volle Leistung bereits ab einem Kraftbedarf von 60 PS. Darüber hinaus haben die Österreicher mit der Rundballenpressenlinie Impress die Zukunft im Fokus.

„Pöttinger bleibt auch in Zukunft selbstständig“, bekräftigte der Geschäfsführende Gesellschafter Heinz Pöttinger am Montag während der Agritechnica in Hannover. Das Unternehmen besteht seit 1871 und ist mittlerweile in der vierten Generation in Familienhand. In der Geschäftssaison 2016/17 wurde ein Umsatz von 308 Mio. € erwirtschaftet, 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für 2021/22 werden 450 Mio. € anvisiert.
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