Zwischenbilanz

80.000 Besucher und wenig Krawall


Die am Dienstag gestartete Eurotier zieht Landwirte und Fachbesucher in großer Zahl an. Die vorab befürchteten Proteste von Tierschützern halten sich bisher in Grenzen.

Nach Angaben des Veranstalters Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) haben zur Halbzeit rund 80.000 Besucher aus aller Welt das Gelände in Hannover aufgesucht. Das Thema „Digital Animal Farming“, Innovationen und die vielfältigen Foren und Konferenzen über die Zukunftsfragen der Tierhaltung, stehen im Interesse der Besucher. Insbesondere Schweinehalter informieren sich im Forum Schwein über aktuelle Themen wie die Ferkelkastration. Aber auch Veranstaltungen zu Themen der innovativen Energieversorgung ziehen nach DLG-Angaben regen Besuch an.

Aktivisten tauschten Werbeplakate in Hannover aus
Ariwa
Aktivisten tauschten Werbeplakate in Hannover aus

Im Vorfeld der Messe wurde mit Protesten von Tierschutzorganisationen gerechnet. Bis Mittwoch ist die Messe allerdings von größeren Aktionen verschont geblieben. Am Montag hatten Tierrechtler die Eröffnung der Messe begleitet und vor den Eingängen mit Plakaten auf ihre Themen aufmerksam gemacht. 

Am Mittwoch hatten Aktivisten in der Innenstadt von Hannover 25 Eurotier-Plakate in Schaukästen ausgetauscht. Dort waren dann unter anderem Fotos von Ferkeln, die kastriert werden, zu sehen. Auf einem Zubringer zum Messegelände hatten ebenfalls am Mittwoch Aktivisten ein Plakat mit der Beschriftung "Hannover schämt sich für die Eurotier" anbringen lassen. Das wurde innerhalb kurzer Zeit von der Polizei entfernt. Darüber hinaus kam es zu einer kurzen Protest-Aktion in einer Messehalle.  

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