Bei einem Wildschwein, das sich außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen aufhielt, wurde ASP nachgewiesen.
Foto: Imago Photothek
Bei einem Wildschwein, das sich außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen aufhielt, wurde ASP nachgewiesen.
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Bei einem Wildschwein im Landkreis Meißen wurde die Tierseuche nachgewiesen. Der Fundort liegt außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) teilte mit, dass sich der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Sachsen bestätigt hat. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat die Tierseuche in der entsprechenden Probe nachgewiesen. Damit gibt es laut FLI in Sachsen jetzt 549 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest. Der Fundort liegt im Landkreis Meißen in der Nähe der A13 bei Radeburg – und damit circa 60 Kilometer außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen. Das Tier war im Rahmen der erweiterten Monitoringmaßnahmen westlich der bisherigen Zonen erlegt worden. Sachsen muss nun auch hier die entsprechenden Schutzmaßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern.

Wie der Staatssekretär im zuständigen Sächsischen Sozialministerium und Leiter des sächsischen ASP-Krisenstabs, Sebastian Vogel, ergänzend feststellte, ist die Eintragsquelle noch nicht bekannt. Man gehe derzeit aber davon aus, dass es sich nicht um eine Übertragung durch migrierende Wildschweine aus den infizierten Gebieten im Landkreis Görlitz handle. Nun gehe es darum, das Ausmaß des Ausbruchsgeschehens im Landkreis Meißen festzustellen, insbesondere ob und inwieweit das Infektionsgeschehen vorangeschritten sei, um die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, so Vogel. Mit Material von AgE

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