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Der münsterländische Spezialfuttermittelhersteller Bewital agri GmbH & Co. KG bietet mit BEWI-FATRIX® LM 32 ein neu entwickeltes Kombinationsprodukt zur Optimierung der Stickstoffeffizienz an. Der Einsatz von BEWI-FATRIX® LM 32 in der Milchviehfütterung erlaubt es, die Menge an Rohprotein im Futter ohne Leistungseinbußen zu senken und ermöglicht eine effizientere Nutzung der vorhandenen Stickstoffressourcen in rohproteinabgesenkten Rationen. Dadurch lassen sich die Stickstoff- und Phosphorausscheidungen verringern, die Umwelt wird entlastet und die Wirtschaftlichkeit des Milchviehbetriebs steigt.

Umweltschutz ist in den vergangenen Jahren vermehrt ein Thema in der Nutztierhaltung geworden. Vor allem die Reduzierung von Ammoniakemissionen und Stickstoffeinträgen in den Boden, aber auch die Reduzierung der Phosphorausscheidungen steht im Fokus. Für den Landwirt sind jedoch eine stabile und hohe Leistung der Kühe bei guter Tiergesundheit von entscheidender ökonomischer Bedeutung. Zur Sicherstellung wurden daher in der Vergangenheit Rationen mit hohen Rohproteingehalten gefüttert. Doch hohe Rohproteingehalte sind nicht nur aus Sicht der Umwelt problematisch, sondern können auch die Tiergesundheit negativ beeinträchtigen. Es muss daher eine Balance zwischen Input und Output geschaffen werden, damit nicht große Mengen an Stickstoff ungenutzt wieder ausgeschieden werden, die zuvor noch Leber und Niere der Kuh beansprucht haben.

Die Kombination aus pansengeschütztem Lysin und Methionin aus eigener Entwicklung von Bewital agri schafft eine optimale Balance zwischen Input und Output. Durch die Mikroverkapselung in einer Matrixstruktur aus pansenstabilem Fett stellt Bewital agri sicher, dass Methionin und Lysin in optimaler Menge dort ankommen, wo sie gebraucht werden – am Dünndarm. Die pansengeschützte Form ist wichtig, da ungeschütztes Methionin und Lysin bei Wiederkäuern im Pansen fast vollständig abgebaut werden.

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