DLG-Vizepräsident Philipp Schulze Esking (l.) überreichte Dr. Gerhard Stalljohann die Max-Eyth-Denkmünze in Silber in Münster.
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DLG-Vizepräsident Philipp Schulze Esking (l.) überreichte Dr. Gerhard Stalljohann die Max-Eyth-Denkmünze in Silber in Münster.
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Der Vorstand der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) hat Dr. Gerhard Stalljohann aus Bad Sassendorf mit der Max-Eyth-Denkmünze in Silber ausgezeichnet. Damit würdigt die DLG Stalljohanns umfangreiche Verdienste um die Landwirtschaft und die DLG.

Stalljohanns großes Engagement für die Landwirtschaft hob Vizepräsident Philipp Schulze Esking in seiner Laudatio hervorhob und überreichte die Medaille auf der Sitzung des DLG-Hauptausschusses Landwirtschaft in Münster. „Wir danken Ihnen, sehr verehrter Herr Dr. Stalljohann für die umfangreichen Verdienste für die Landwirtschaft, insbesondere für das Fachgebiet der Tierfütterung sowie für die DLG,“ so Philipp Schulze Esking in seiner Laudatio. „Es ist uns daher eine große Freude, Ihnen heute die Max-Eyth-Denkmünze in Silber für Ihr großes Engagement verleihen zu dürfen. Ihre gelebten Werte und Ihre vorbildliche Haltung entsprechen dem Geiste Max Eyths in besonderem Maße.“

Stalljohann studierte Agrarwissenschaften an der Fachhochschule Osnabrück und der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und trat 1988 als Fachlehrer für Tierproduktion in die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe ein, heißt es in der Mitteilung weiter. Als Fütterungsreferent und Leiter des Schweinereferates im VBZL Haus Düsse spezialisierte er sich später auf die Durchführung praxisnaher, wissenschaftlich fundierter Fütterungsversuche, deren Ergebnisse zu wichtigen Stützen zahlreicher DLG-Publikationen zählen.
 
Als Mitglied im Bundesarbeitskreis der Fütterungsreferenten in der DLG und im DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung wurden unter seiner Mitarbeit zahlreiche, wichtige und zukunftsweisende DLG-Fachinformationen erarbeitet und veröffentlicht. Besonders intensiv widmete sich Stalljohann laut DLG der Umsetzung neuer Versorgungsempfehlungen in die Fütterungspraxis. Dazu zählen die Erstellung der Vorgaben zu den N- und P-reduzierten Fütterungsverfahren bei Schwein, Geflügel und Pferd. Darüber hinaus brachte er sich sehr engagiert in die Darstellung und Erarbeitung von DLG-Merkblättern zu den Wechselwirkungen von Fütterung und Tierwohl ein.
 
Mit seinen Arbeitsschwerpunkten wie der Umsetzung der Dünge- bzw. Stoffstrombilanzverordnung, der Ableitung zukünftig notwendiger Fütterungs- bzw. Mineralstoffkonzepte, sowie der zu novellierenden TA-Luft unterstützte und bereicherte  Stalljohann maßgeblich die Diskussionen und die sich daran anschließenden Arbeiten in verschiedenen DLG-Gremien. Stalljohann habe mit seinem Fachwissen und durch seinen hohen, persönlichen Einsatz der DLG und insbesondere dem Gebiet der Tierernährung viele Impulse gegeben und daran maßgeblich mitgewirkt, Fütterungsverfahren weiter zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit dieser Disziplin zu sichern.
  
 

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