Pflanzenextrakte wirken auch gegen ASP-Viren. Dr. Eckel hat eine effektive Kombination gefunden, die das Infektionsrisiko über das Schweinefutter signifikant reduziert.
Dr. Eckel Animal Nutrition
Pflanzenextrakte wirken auch gegen ASP-Viren. Dr. Eckel hat eine effektive Kombination gefunden, die das Infektionsrisiko über das Schweinefutter signifikant reduziert.
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Afrikanische Schweinepest (ASP) ist für die Schweineindustrie eine große Bedrohung und Prävention die einzige Kontrollmöglichkeit. Dr. Eckel Animal Nutrition hat mit AntaShield ein phytogenes Produkt entwickelt, um das Risiko einer Übertragung über das Futter zu minimieren.

Die Ausbreitung des ASP-Virus stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Schweineproduktion dar; bei Ausbruch einer Infektion drohen große Verluste. Bislang wurden Fälle auf fünf Kontinenten und in 35 Ländern gemeldet, und das Virus breitet sich weiter aus. Die Übertragung erfolgt auf verschiedene Weise, etwa über infizierte Tiere, Anlagen und Geräte, Produktionsmitarbeiter oder die Verfütterung von Speiseresten. Eine weitere Möglichkeit schließlich ist die Übertragung über Futtermittel. So bleibt das Virus in einigen Futtermitteln bis zu 30 Tage lang stabil und kann über Mehl- und pelletiertes Mischfutter oder auch bestimmte Zusatzstoffe übertragen werden. Diese Lücke in den bestehenden Biosicherheitsmaßnahmen schließt Dr. Eckel Animal Nutrition mit der neueste phytogene Innovation Anta®Shield.

Hohe Effektivität durch Synergieeffekt

Anta®Shield basiert auf hochwirksamen Phytogenen und enthält bioaktive Inhaltsstoffe aus Pflanzen, die schon seit Tausenden von Jahren genau zu dem Zweck kultiviert werden, Lebensmittel vor Krankheitserregern zu schützen. „Wir bei Dr. Eckel haben jahrzehntelange Erfahrung mit phytogenen Wirkstoffen. Ihre antibakterielle Wirkung ist schon vielfach nachgewiesen worden. Die Vermutung, dass sie auch antivirale Eigenschaften haben könnten, ist dagegen noch verhältnismäßig neu. Für die Entwicklung von Anta®Shield haben wir auf Pflanzenstoffe gesetzt, die die Biomembranen gram-positiver Bakterien destabilisieren. Unsere Versuche haben dann bestätigt, dass diese Stoffe ebenso auf die äußere Glykoproteinhülle des ASP-Virus wirken“, erklärt Vice President Dr. Bernhard Eckel.

Dabei zeigten die getesteten Pflanzenextrakte jeweils eine größere Wirksamkeit als die organische Säurebehandlung der Vergleichsgruppe, teilt das Unternehmen weiter mit. Die beste Wirkung wurde jedoch mit einer speziellen Kombination verschiedener Extrakte erzielt. »Erst durch den Synergieeffekt der ausgewählten Wirkstoffe wird das optimale Ergebnis erreicht«, stellt Bernhard Eckel fest.

Inaktivierung nach nur drei Tagen

Für die Versuche, die in einem Speziallabor in Vietnam durchgeführt wurden, wurde Schweinefutter mit aktivem Virus infiziert. Mittels PCR-Analyse wurde die Viruslast nach einem, drei und sieben Tagen ermittelt. Bereits nach 24 Stunden wurde in den mit Anta®Shield behandelten Proben eine 100-mal niedrigere Infektiosität festgestellt. Nach drei Tagen war in den Tests praktisch keine Virus-DNA mehr nachweisbar. In der Praxis bedeutet das eine erhebliche Verringerung des Infektionsrisikos durch Futtermittel. Das Produkt wurde inzwischen als Komplex zur Verringerung der Konzentration des ASP-Virus in Futtermitteln beim Europäischen Patent- und Markenamt angemeldet.

Anta®Shield von Dr. Eckel basiert zu 100% auf natürlichen Inhaltsstoffen und ist selbst bei niedrigen Dosierungen hochwirksam. Seine hochaktiven Pflanzenstoffe wirken nachweislich gegen ASP-Viren in Futtermitteln. „Mit Anta®Shield können Landwirte das Futter ihrer Tiere besser schützen«, fasst Bernhard Eckel zusammen, „und das ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der ASP-Prävention.“

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