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Die Qualität von Futterrohstoffen ist entscheidend. Evonik prüft sie mittels NIR-Spektroskopie im Labor in Hanau.
Evonik
Die Qualität von Futterrohstoffen ist entscheidend. Evonik prüft sie mittels NIR-Spektroskopie im Labor in Hanau.

Evonik hat die ISO 12099 Norm für Nahinfrarotspektroskopie (NIR) implementiert und seinen Service Futtermittelanalytik erweitert. So können nun auch Insekten- und marine Spezialmehle geprüft werden. Zudem hat die portable App Aminonir neue Funktionalitäten.

Bei den Benchtop-NIR-Geräten hat Evonik sein breites Angebot um neue Kalibrierungen für verschiedene Insektenmehle und marine Spezies-Mehle wie Garnelen, Tintenfisch und Krill sowie für Rinderfutter (Rinder und Milchkühe) erweitert, teilt Evonik mit. "Damit können wir der Futtermittelindustrie neue Proteinquellen zur Verfügung stellen", sagt Dr. Ingolf Reimann, Leiter Analytical Services im Geschäftsgebiet Animal Nutrition. Die Kalibrierungen für eine Reihe von Rohstoffen wie Mais, Fischmehl und Sojaschrot wurden zudem turnusgemäß aktualisiert.

Neue Möglichkeiten für mobile Endgeräte

Aminonir Portable, der mobile NIR-Service von Evonik, der seit Ende 2020 verfügbar ist, kann nun auch mit einem iPhone oder iPad genutzt werden. Für Android-Telefone ist die zweite App-Version verfügbar. Zu den neuen Funktionalitäten gehören laut Evonik eine noch schnellere Ersteinrichtung und das Scannen von Proben sowie Integrationsmöglichkeiten für Barcodes und Geodaten.

Zuverlässige Analytik mit Spektroskopie und Nasschemie

"Nur wer die Qualität seiner Rohstoffe genau kennt, kann daraus hochwertiges Futtermittel herstellen, das den Bedürfnissen der Tiere entspricht", sagt Dr. Stefan Mack, Leiter Service Marketing im Geschäftsgebiet Animal Nutrition von Evonik. "Da diese Qualität stark schwanken kann, ist die Bestimmung von Aminosäuren, Grundnährstoffen und anderen Rohstoffparametern in der Futtermühle oder auf dem Hof unerlässlich."

Evonik setzt seit Jahrzehnten auf eine Kombination aus Nasschemie und Nahinfrarotspektroskopie (NIR). "Durch aufwendige nasschemische Analysen haben wir die Datenbasis für zuverlässige Kalibrierungen von NIR-Spektren geschaffen", ergänzt Reimann. Diese Kalibrierungen werden seit kurzem nach der ISO-Norm 12099 durchgeführt. Die Laborprozesse und die Dokumentation wurden entsprechend angepasst.

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