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Der erste Fortschrittsbericht der FEFAC-Charta auf dem Weg zum Jahr 2030 enthält einen Überblick über die Aktivitäten und Ergebnisse der FEFAC in Bezug auf die fünf Ziele, wie die europäische Futtermittelindustrie zur Entwicklung nachhaltigerer Wertschöpfungsketten in der Tierhaltung und Aquakultur beitragen kann. Diese Art der "Fortschrittsberichterstattung" über die FEFAC-Nachhaltigkeitscharta 2030 wird effektiv das bevorzugte öffentliche jährliche Berichtsformat auf dem Weg zum Jahr 2030 sein. Der öffentliche Start der Charta im September 2020, der die Antwort von FEFAC auf die Ziele des Green Deal der EU und die relevanten SDGs der Vereinten Nationen darstellt, war auch der Startschuss für eine Reihe von Webinaren, die sich mit Themen wie dem ökologischen Fußabdruck, Methanemissionen aus der enterischen Verdauung und Tierernährungsstrategien zur Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls befassen.

Ein wichtiger Meilenstein, der im ersten Fortschrittsbericht der Charta enthalten ist, ist die Auslieferung der aktualisierten FEFAC-Soja-Beschaffungsrichtlinien im Februar 2021, die eine operative Lösung für die entwaldungsfreie Soja-Beschaffung beinhalten. Am 9. Juni 2021 folgte die Einführung des neuen FEFAC-Soja-Benchmarking-Tools auf der ITC-Standards-Map, das die Sojasysteme und -programme anzeigt, die den Benchmarking-Prozess bereits durchlaufen haben. Der Charta-Fortschrittsbericht enthält auch eine vorläufige Bewertung der Verwendung von nicht für den menschlichen Verzehr geeigneten Futtermitteln / Lebensmittelzutaten in Nicht-Lebensmittelqualität durch die europäische Mischfutterindustrie und liefert zum ersten Mal EU-Durchschnittswerte für die Futterverwertung bei den wichtigsten Nutztieren und Lachs.

FEFAC-Präsident Asbjørn Børsting: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Beitrag, den die FEFAC Feed Sustainability Charter von September 2020 zu den Stakeholder-Diskussionen über nachhaltige Futtermittelproduktion geleistet hat, sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Mit diesem Fortschrittsbericht hoffe ich, dass wir weiterhin inspirieren und sicherstellen, dass unser Sektor gut auf die kommenden Jahre intensiver Diskussionen über die EU-Strategie "Vom Erzeuger zum Verbraucher" über den Weg zu nachhaltigeren Lebensmittelproduktionssystemen vorbereitet ist".
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