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Fefac veröffentlicht anlässlich des XXIX. Kongresses die Feed Sustainability Charter 2030


Die Charta enthält konkrete Maßnahmen im Futtermittelsektor auf EU- und nationaler Ebene mit Lösungen für die Tierernährung, die dazu beitragen können, die Nachhaltigkeit von Tierhaltungsbetrieben zu erhöhen.
 
Während der Veranstaltung veröffentlichte die Fefac ihre Charta für Nachhaltigkeit in der Tierernährung 2030, in der fünf Hauptziele herausgestellt werden, wie die europäische Futtermittelindustrie zur Entwicklung nachhaltigerer Wertschöpfungsketten in der Viehzucht und Aquakultur beitragen kann. Fefac-Präsident Asbjørn Børsting und BFA-Geschäftsführerin Katrien D'hooghe hoben hervor, wie die Maßnahmen und Verpflichtungen der Charta mit den spezifischen Zielen des Green Deal der EU übereinstimmen, die den Viehzucht- und Aquakultursektor betreffen.
 
Der XXIX. Fefac  Kongress mit digitalem Livestream beinhaltete eine Podiumsdiskussion zwischen Michael Scannell (Europäische Kommission), Pekka Pesonen (Copa-Cogeca), Philippe Weiler (Lidl Belgien), Preben Sunke (Danish Crown) und Jean-François Timmers (WWF) über den Green Deal und die Markterwartungen an die europäische Vieh- und Futtermittelindustrie. Eine Schlüsselpriorität, die von allen Diskussionsteilnehmern angesprochen wurde, war die Notwendigkeit für die europäische Futtermittelindustrie und ihre Kettenpartner, eine Lieferkette ohne Abholzung der Wälder für Soja zu erreichen. Sie begrüßten auch die Ambitionen, die in der Fefac-Charta zur Nachhaltigkeit von Futtermitteln festgelegt wurden, und ermutigten die Fefac und ihre Mitglieder, gezieltere Verpflichtungen einzugehen.
 
Fefac-Präsident Asbjørn Børsting: "Es erfüllt die europäische Futtermittelindustrie mit Stolz, dass sie heute ihre Ambitionen für eine nachhaltigere Futtermittelproduktion für die kommenden zehn Jahre festgelegt hat (siehe auch die Erklärung der Charta auf zwei Seiten). Es war gut, von wichtigen Interessengruppen zu hören, was ihre Anliegen und Prioritäten sind, und ich kann ihnen versichern, dass heute der Beginn einer Reise mit messbaren Fortschritten ist. Wir erkennen an, dass eine Lieferkette ohne Abholzung der Wälder für Soja eine Schlüsselpriorität für unsere Industrie ist, und wir arbeiten hart an der Aktualisierung der Richtlinien für die Sojabeschaffung, um eine Mainstream-Marktlösung zur Erreichung dieses Ziels zu erleichtern".
 
BFA-Präsident Dirk van Thielen: "Auch wenn wir unsere ursprünglichen Absichten für den gemeinsamen Fefac-BFA-Kongress ändern mussten, freue ich mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese digitale Veranstaltung mit sehr hochwertigen Rednern zu organisieren, darunter Beiträge von Stella Kyriakides (EU-Kommissarin für öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) und Willy Borsus (stellvertretender Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister der wallonischen Regierung). Fefac und BFA haben sich verpflichtet, die Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen wie Methan, zur verstärkten Verwendung von Nebenprodukten, zur Bekämpfung der Entwaldung und zur Verringerung der Resistenz gegen antimikrobielle Mittel zu intensivieren".

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