Ein BASF-Techniker bereitet den Bioreaktor vor. Er steuert den Prozess, in dem die Mikroorganismen Futterenzyme wie Phytase produzieren.
BASF
Ein BASF-Techniker bereitet den Bioreaktor vor. Er steuert den Prozess, in dem die Mikroorganismen Futterenzyme wie Phytase produzieren.
Artikel anhören
:
:
Info
Abonnenten von agrarzeitung Digital können sich diesen Artikel automatisiert vorlesen lassen.

Die Enzymanlage der BASF in Ludwigshafen kann nun mehr Futterenzyme herstellen. Größere Mengen sind bereits verfügbar. Damit will BASF die weltweit steigende Nachfrage bedienen.

BASF hat die Produktionskapazität ihrer Enzymanlage in Ludwigshafen erweitert. Durch den Ausbau der bestehenden Anlage hat BASF die Anzahl der möglichen Fermentationsdurchläufe pro Jahr deutlich erhöht, teilt das Unternehmen mit. Die größere Produktionskapazität ermöglicht es, die weltweit steigende Nachfrage der Kunden nach den qualitativ hochwertigen Futterenzymen Natuphos E (Phytase), Natugrain TS (Xylanase + Glucanase) und dem erst kürzlich eingeführten Natupulse TS (Mannanase) zu bedienen. Die erweiterte Enzymanlage hat bereits die Produktion aufgenommen und größere Mengen an BASF-Futterenzymen sind nun verfügbar.

Enzyme haben sich seither als unverzichtbare Futtermittelzusatzstoffe zur Verbesserung der Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von tierischem Protein etabliert. Da der Verbrauch von tierischem Eiweiß sowie der Einsatz von Enzymen zur Senkung der Futterkosten weiter zunimmt, steigt die weltweite Nachfrage nach Futterenzymen weiter an.

„Mit dieser Kapazitätserweiterung trägt die BASF den Bedürfnissen ihrer Kunden durch Investitionen und Produktinnovationen Rechnung", sagt Michael De Marco, BASF Vice President Global Business Management Enzymes. Mit Blick auf die Futtermittelindustrie ergänzt Daniela Calleri, BASF Vice President Business Management Animal Nutrition, die Entwicklung: „Der Markt verlangt nach mehr Enzymen. Es wird erwartet, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Hier will die BASF ihre Position als einer der führenden Hersteller von Futterenzymen ausbauen."

Newsletter-Service agrarzeitung

Mit unseren kostenlosen Newslettern versorgen wir Sie auf Wunsch mit den wichtigsten Branchenmeldungen

 

    stats