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In der 2018er Ausgabe des Alltech Global Feed Survey, die Ende Januar erschienen ist, wird berichtet, dass die weltweite Futterproduktion zum zweiten Mal in Folge 1 Mrd. t überschritten hat.

 Die Gesamtproduktion beläuft sich 2017 auf 1,07 Mrd. t Futter. Das Wachstum in 2017 war mit 2,57% gegenüber dem Vorjahr deutlich.Die Futterindustrie, die rund 430 US-$ umsetzt, wuchs in den vergangenen fünf Jahren um 13%, was einem jährlichen Wachstum um 2,49% entspricht. Dieses kräftige Wachstum wird durch die größere Nachfrage nach Fleisch, Milch und Eiern unterstützt.

Die siebte Ausgabe der jährlichen Studie ist die bisher umfangreichste und berücksichtigt 144 Länder und mehr als 30000 Futterwerke. Die Ergebnisse zeigen, dass China und die USA die beiden größten Produktionsländer bleiben. Auf sie entfällt rund ein Drittel der Weltproduktion an Futter. Das größte Wachstum steckte in den Bereichen Schweine-, Mastgeflügel- und Milchviehfutter sowie in den Regionen Europa und Asien-Pazifik.

„Mit der jetzigen siebten Jahresanalyse setzt die Alltech Global Feed Survey den wertvollen Bericht über den Stand der Welt-Futterproduktion fort“, sagt Aidan Conolly, CIO (Chief Innovation Officer) und Vice-President Corporate Accounts bei Alltech. „Zusätzlich zum Einblick in die Futterindustrie dient sie als Barometer für die Landwirtschaft insgesamt und zeigt vielmals die wirtschaftliche Stärke der Länder, die in der Studie berücksichtigt werden.“

Die Alltech Global Feed Survey beurteilt die Futterproduktion und Preise durch Informationen, die durch Alltechs weltweites Verkaufsteam gesammelt und durch Partnerschaften mit regionalen Futterverbänden im letzten Quartal von 2017 ergänzt wurden. Sie soll als Informationsquelle für Politik, Entscheider und Industriebeteiligte dienen.

Die größten sieben futterproduzierenden Länder von 2017 in absteigender Reihenfolge des Produktionsumfangs waren China, die USA, Brasilien, Russland, Mexiko, Indien und Spanien.

In diesen Ländern produzieren 54% der Futterwerke der Welt 53% der Gesamtproduktion. Diese Länder können als Indikatoren für die Trends in der Landwirtschaft angesehen werden.

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