Diesen Futterzusatzstoff stellt Lesaffre bald im spanischen Valladolid her.
Lesaffre
Diesen Futterzusatzstoff stellt Lesaffre bald im spanischen Valladolid her.
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Den Futterzusatzstoff Selsaf will Lesaffre bald in einer neuen Fabrik in Spanien produzieren. Ziel ist, die steigende Nachfrage zu bedienen und einen lokalen Rohstoffbezug zu ermöglichen.

Im vergangenen Herbst wurde mit dem Bau der neuen Fabrik in Valladolid, Spanien, begonnen und die erste Phase wird laut Lesaffre voraussichtlich im nächsten Sommer abgeschlossen sein. Für das Jahr 2023 sei eine zweite Investitionsphase geplant, die eine Erhöhung der Produktionskapazität ermöglichen wird.

Mit den neuen Produktionsanlagen für Selsaf, ein mit Selenomethionin und Selenocystein angereicherter Futterzusatzstoff, will das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach diesen Produkten in Europa, Afrika und dem Nahen Osten befriedigen und eine lokale Beschaffung ermöglichen, erklärte Claire Jollet, Westeuropa-Direktorin von Phileo, dem Geschäftsbereich Tierernährung von Lesaffre. „Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres mit der Auslieferung aus der neuen Anlage beginnen können."

Selsaf schützt laut Lesaffre den Körper sowohl kurzfristig auf Grund des Selenocysteins als auch langfristig auf Grund des Selenomethionins vor oxidativem Stress, stärkt die natürlichen Abwehrkräfte der Tiere und steigert die Leistung der Tiere, was sich unter anderem in höherer Futtereffizienz, Wachstumsleistung und Legeintensität. Die hohe Bioverfügbarkeit führe zudem zu einer höheren Konzentration des Spurenelements Selen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern, was auch für die Verbraucher von Vorteil sei, heißt es weiter.

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