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Mit rund 550 Gästen hat die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft Mitte März im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz „200 Jahre Raiffeisen“ gefeiert.

 Der bedeutende Reformer und Gründervater des Genossenschaftswesens, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, wurde am 30. März 1818 geboren.

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, sagte beim Festakt: „In Zeiten von Globalisierung und Individualisierung ist die Genossenschaftsidee überzeugender und moderner denn je.“

Sie betonte die aktuelle Bedeutung von Genossenschaftsneugründungen im Wohnungsbau und bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. „Hier können wir von einer Renaissance der Genossenschaftsidee sprechen“, sagte sie.

Es sei wichtig, gerade junge Menschen dafür zu gewinnen, den Genossenschaftsgedanken mit neuen Ideen und Kreativität weiterzuentwickeln.

Der Vorsitzende der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft, Werner Böhnke, würdigte Raiffeisens Wirken. „Der Pionier Raiffeisen verband Bescheidenheit mit ansteckender Tatkraft.

Er packte zu und redete Klartext, wenn im Gerechtigkeitsgefüge der Menschen Dinge aus dem Gleichgewicht gerieten“, sagte Böhnke. Dieses Erbe werde von den heutigen Genossenschaften fortgeführt.

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