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Der derzeitige probiotische Markt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit vielen verschiedenen Produkten zur Auswahl. Glücklicherweise gibt es einige Argumente, die man sich merken kann und die für die richtige Wahl sprechen:

  • Was ist der beabsichtigte Nutzen? Der Begriff „Probiotika“ umfasst viele Mikroorganismen, jeder mit seiner eigenen Wirkungsweise und seinem eigenen Nutzen. Einige sind daher besser an die jeweilige Herausforderung angepasst als andere: Bei der Wahl eines Probiotikums ist es wichtig, den beabsichtigten Nutzen im Auge zu behalten, da auch Probiotika ihre Grenzen haben.
  • Ist das Probiotikum stabil und kann es als solches in der Standardfutterverarbeitung und/oder im Trinkwassermanagement eingesetzt werden? Es gibt große Unterschiede in der Stabilität zwischen probiotischen Produkten, am deutlichsten zwischen Sporenbildnern und Nicht-Sporenbildnern. Die Fähigkeit zur Sporenbildung ist Teil des inhärenten Abwehrmechanismus dieser Bakterien, der zum Tragen kommt, wenn die Umweltbedingungen nicht günstig sind. Wenn eine Spore gebildet wird, schützen ihre mehreren robusten Schichten die genetische Information des Bakteriums, bis es wieder keimen kann. Es ist diese Sporenbildungskapazität, die diese Probiotika für die Futterverarbeitung oder für wasserhygienische Massnahmen besser geeignet macht, während sie den Mikroorganismus während des gesamten Verdauungsprozesses bis zu seinem Wirkungsort schützt.
  • Handelt es sich um eine Kombination, bei der mehrere Probiotika in einem Produkt gemischt werden? Wenn Probiotika in demselben Produkt kombiniert werden, entsteht ein gewisser Grad an inhärenter Konkurrenz, insbesondere wenn die verwendeten Stämme zur selben Gattung gehören (beispielsweise Bacillus). Aufgrund ihrer Ähnlichkeit wird erwartet, dass sie um ähnliche Anforderungen, wie beispielsweise Nährstoffe, konkurrieren, was die beabsichtigte Wirkung möglicherweise vermindert.
Vor diesem Hintergrund sind sporenbildende und einstämmige Probiotika oft die bevorzugten Produkte der Wahl. Ein gutes Beispiel ist B-Act® (Huvepharma), das als aktive Komponente Sporen von Bacillus licheniformis (DSM 28710) enthält. Dieser probiotische Stamm unterstützt die Darmmikrobiota der Vögel sowohl direkt als auch indirekt und sorgt so für gesunde, produktive und rentable Bestände. Seine Wirkungsweise ist vielfältig, wobei die Produktion potenter bioaktiver Substanzen, die auf die Kontrolle von Krankheitserregern abzielen, eine Schlüsselrolle spielt. Insbesondere Clostridium perfringens, der Schlüsselpathogen bei Produktionskrankheiten wie nekrotischer Enteritis und Dysbakteriose, wird durch B-Act® aktiv und effizient kontrolliert. Um dies in Zahlen auszudrücken, wurde eine statistische Analyse von 11 kürzlich durchgeführten Leistungsstudien durchgeführt, die sich mit allgemeinen Verbesserungen der Futterverwertung (FCR) und des Endgewichts (BW) befasste. Im Durchschnitt führte die Supplementierung mit B-Act® zu 3 % schwereren Tieren im Vergleich zu den Kontrollbeständen, während die FCR mit ähnlichen Prozentsätzen zurückging.
Auf der Grundlage dieser Analyse ist es klar, dass die Unterstützung eines gesunden Darms zu produktivem und rentablem Geflügel führt. Mit einer attraktiven Kapitalrendite (ROI) bietet B-Act® eine interessante Lösung, die Wirtschaftlichkeit und Gesundheitsstandards auf die lohnendste Weise miteinander verbindet.

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