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Die Initiative Tierwohl gibt erstmals ein Produktsiegel heraus.

 Das stellte sie Mitte Januar anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin der Öffentlichkeit vor. Mit diesem Siegel können Lebensmitteleinzelhändler unverarbeitetes Geflügelfleisch von Hähnchen und Puten kennzeichnen. Verbraucher können ab April 2018 das Siegel in Geschäften der mitmachenden Händler sehen und daran erkennen, dass es sich um Fleisch aus den rund 1.900 teilnehmenden Geflügelbetrieben der Initiative Tierwohl handelt.

Initiative Tierwohl
Von der Initiative Tierwohl profitieren ab 2018 jährlich rund 492 Millionen Hähnchen und Puten. Denn sie unterstützt Landwirte finanziell dabei, über das gesetzliche Mindestmaß hinaus etwas für ihre Tiere zu tun und kontrolliert die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen. So müssen die Geflügelhalter in der Initiative ihren Tieren beispielsweise mehr Platz sowie zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

„Wir freuen uns, diesen zusätzlichen Verbraucherservice anbieten zu können“, sagte Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. „Mit diesem Siegel zeigen wir auch, dass wir in den vergangenen drei Jahren genau hingehört haben, wo die Bedürfnisse der Verbraucher liegen. Wir möchten die Möglichkeit unterstützen, bewusst Produkte zu kaufen, die aus Betrieben stammen, die Maßnahmen für eine tiergerechtere Haltung umsetzen.“

Die Initiative Tierwohl kennzeichnet zunächst ausschließlich unverarbeitetes Geflügelfleisch von Hähnchen und Puten.

Verarbeitetes Fleisch, das beispielsweise mariniert oder zu Wurst weiterverarbeitet wurde, kann noch nicht gekennzeichnet werden.

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