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Mit großer Erleichterung konnte Dr. Wolfgang Trunk, DG Sante, am 21. Juni vor der Jahresmitgliederversammlung der Europäischen Mischfutterindustrie (Fefac) in Lyon bekannt geben, dass es der Europäischen Kommission in der Nacht zum Mittwoch gelungen ist, ein umfangreiches Paket zur Regulierung der Medizinalfutter zu verabschieden. Dies sei ein wichtiger Meilenstein im Kampf um die antimikrobiellen Resistenzen (AMR), betonte Trunk.  „Antimikrobiell“ ist dermnach jede Substanz, die zur Behandlung oder Vorbeugung von Infektionen eingesetzt wird, einschließlich Antibiotika und Wirkstoffen, die eine antivirale, antifungale und antiprotozoonale Wirkung haben. Antibiotisch ist jede Substanz mit direkter Wirkung auf Bakterien, die zur Behandlung oder Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten eingesetzt wird. Antiparasitisch ist eine Substanz, die Parasiten tötet oder ihre Entwicklung hemmt. Trunk machte darauf aufmerksam, dass das Paket noch den regulatorischen Weg gehen müsse, aber keine gravierenden Änderungen mehr zu erwarten seien.
Im Kampf um die AMR sei es gelungen, von 2011 bis 2015 die Verkäufe von Antibioka für die Anwendung an Tieren um 13,4 % zu senken. Zinkoxyd und Kokkzidiostatika werden in dieser Statistik nicht als antimikrobielle Substanzen geführt.

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