FeedMagazine
Miavit

Volle Hütte und richtungsweisende Fachthemen


 v. l.: Prof. Dr. Markus Rodehutscord (Universität Hohenheim), Christian Lampe (CAM Energy Group), Dr. Stephan Schneider (LfL Bayern), Sigrid Seelhorst, Andreas zur Wickern, Dr. Alfons Heseker, Franz Otten (MIAVIT GmbH), Prof. Georg Dusel (TH Bingen)
Miavit
v. l.: Prof. Dr. Markus Rodehutscord (Universität Hohenheim), Christian Lampe (CAM Energy Group), Dr. Stephan Schneider (LfL Bayern), Sigrid Seelhorst, Andreas zur Wickern, Dr. Alfons Heseker, Franz Otten (MIAVIT GmbH), Prof. Georg Dusel (TH Bingen)

Bereits zum 7. Mal fand am 16. Mai die MIAVIT Schweinefachtagung statt. Auf dem Betriebsgelände in Essen (Oldenburg) wurde die firmeneigene Kantine hergerichtet und bot Platz für mehr als 120 Gäste. Das bekannte Format richtete sich an die deutschsprachigen Kunden und thematisierte aktuelle Fütterungsthemen wie auch neue Ansätze zur Stärkung der heimischen Landwirtschaft.
Dr. Stephan Schneider von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft betrachtete die Entwicklung der Saugferkel ausgehend von ihrem individuellen Geburtsgewicht. Leichtere Ferkel haben deutliche Nachteile gegenüber ihren schweren Wurfgeschwistern. Somit behält die Annahme Recht, dass „Einmal klein – Immer klein“ auch hinsichtlich der weiteren Wachstumsleistung Gültigkeit besitzt.
Welche Möglichkeiten die Fütterung bietet um genau an diesem Punkt anzusetzen, machte Prof. Dr. Dusel von der TH Bingen eindrucksvoll deutlich. Tierhalter haben viele Ansätze um vorbeugend aktiv zu werden. Als vielversprechend werden neben der Futtermenge und Nährstoffzusammensetzung auch vitaminähnliche Substanzen und natürliche Polyphenole angesehen.
Über die Wirksamkeit der MIAVIT eigenen „Feed additives“ referierte im Anschluss Sigrid Seelhorst von der MIAVIT GmbH. Auch im Praxiseinsatz bestätigen sich die positiven Effekte, Geburtsgewichte durch natürliche Polyphenole signifikant zu erhöhen. Durchgeführt wurden dafür mehrere Versuche mit dem hauseigenen Produkt MiaPhenol, welches unter heutigen Praxisbedingungen seine Wirksamkeit belegte.
Nach dem Mittagessen und ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch wurde dann der zweite Themenblock behandelt. Unter dem Stichwort Futtereffizienz verdeutlichte zunächst Prof. Dr. Rodehutscord von der Universität Hohenheim die Möglichkeiten und Grenzen u.a. mit Phytasen die Protein- und Phosphornutzung zu optimieren.
Trotz der starken Bemühungen um eine Nährstoffangepasste und effiziente Fütterung sind die Nährstoffüberschüsse dennoch das Hauptthema in der heutigen Nutztierhaltung. Diesem Themenbereich widmete sich im Anschluss Christian Lampe von der CAM Energy Group. Neue innovative technische Lösungen befinden sich in der Testphase und werden kurzfristig ihre Marktreife erlangen, so Lampe. Dabei ist die Vorgehensweise einer dezentralen Aufbereitung richtungsweisend und versetzt den Landwirt in die Lage die Überschüsse seiner Nutztiere als Wertstoff zu betrachten. Die Wertschöpfung verbleibt somit im landwirtschaftlichen Betrieb und kann als Stärkung der heimischen Landwirtschaft verstanden werden.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats