Rund 11 % weniger Raps- und auch Sojaschrot wird im Mischfutter verarbeitet.
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Rund 11 % weniger Raps- und auch Sojaschrot wird im Mischfutter verarbeitet.
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Im Mischfutter werden immer weniger Ölschrote verwendet. Der Einsatz ist den Statistikern zufolge in fünf Jahren stetig zurückgegangen.

Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) in Berlin mit Verweis auf aktuelle Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilte, wurden dafür in den ersten neun Monaten des Wirtschaftsjahres 2021/22 insgesamt 4,11 Mio. t Ölschrote verwendet; das waren 11 % weniger als im Zeitraum von Juli 2017 bis März 2018. Im Einzelnen wurde die Verarbeitung von Soja- und Rapsschrot um jeweils gut 9 % auf 1,78 Mio. t beziehungsweise 1,85 Mio. t eingeschränkt.

Nach Angaben der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) ist der größte Teil des in der Futtermittelherstellung verarbeiteten Sojaschrots gentechnisch verändert und wird aus Drittstaaten eingeführt, hauptsächlich aus Argentinien, den USA und Brasilien. Wichtigste Verwendung sei die Fütterung von Geflügel und Schweinen. Unterdessen werde die Nachfrage nach gentechnikfreiem Rapsschrot unter anderem durch die von den Molkereien eingeführte „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung von Milchprodukten bestimmt. Ein weiterer Faktor sei das Preis-Leistungs-Verhältnis des Futterwerts von Rapsschrot für Wiederkäuer. AgE

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