SGS
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Nach rund einem Jahr Bauzeit eröffnet SGS ein neues Laborgebäude am Standort Hamburg Bergedorf. Bereits seit 2003 betreibt SGS dort eines der größten Labore deutschlandweit für mikrobiologische und chemische Analysen von Lebensmitteln, Agrar-Rohstoffen und Tierfutter.

Bisher haben die rund 150 Lebensmittexperten, Wissenschaftler und Laboranten der SGS in Hamburg jährlich bis zu 300.000 Proben von nahezu allen führenden Herstellern und Handelsketten auf deren Qualität, Geschmack, unerwünschte Schadstoffe und mögliche Kontaminationen kontrolliert. Dazu zählen auch Lebensmittel und Tierfutter, die mit dem Gütesiegel des renommierten SGS Institut Fresenius ausgezeichnet werden. Dank der weltweit steigenden Nachfrage nach mikrobiologischen und chemischen Analysen mussten die Kapazitäten bei der SGS in Hamburg Bergedorf dringend erweitert werden.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit ist dies nun gelungen. Mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern zählt das Speziallabor für Lebens- und Futtermittel jetzt zu den größten dieser Art in ganz Europa. Mit dem Neubau wurde auch Platz für rund 50 zusätzliche Mitarbeiter geschaffen. "Dank des Neubaus sind wir jetzt in der Lage, über 30 Prozent mehr chemische und mikrobiologische Proben für unsere Kunden aus nahezu allen Lebensmittelbereichen in weltweit anerkannter Qualität zu analysieren," erklärt Dr. Roy Hörner, Laborleiter der SGS am Standort Bergedorf. Das Labor der SGS in Hamburg ist weltweit renommiert und unterhält ein Qualitätsmanagementsystem für Prüfeinrichtungen, das gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 von staatlicher Seite akkreditiert ist. Die Akkreditierung umfasst mehr als 400 analytische Verfahren. Nahezu alles Essbare wird hierbei von den Experten der SGS in Hamburg analysiert: Von Süßwaren, Schokolade, Getreide, Cerealien, Trockenfrüchten, Nüssen, über Fleisch und Wurstwaren, bis hin zu Tee, Kräutern, Gewürzen, Tiefkühlprodukten und Rohwaren, wie Ölen und Fetten.

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