FeedMagazine

Der Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit. Dies war nicht nur Fazit sowohl der Global Feed and Food Conference (GFFC) als auch des Fefac-Kongresses in Antalya/TR, sondern auch der rote Faden beim Futtermittel- und Zusatzstoffseminar in Hamburg (Berichte im Heft). Bei letzterem bezog sich dies vor allem auf die Zusammenarbeit zwischen Tierärzten und Michfutterherstellern. Auf den internationalen Kongressen war der Ruf nach Zusammenarbeit erheblich weiter gefasst, einschließlich der Kooperation von Wirtschaft und Verwaltung.

» Verschleppungen während der Futterproduktion
Eine Dual-Tracer-Analyse der Entstehungsgeschichte

Viele Autoren sind der Ansicht, dass Verschleppungen sowohl durch Produktablagerungen in den Industrieanlagen als auch durch Prozesse, die an der Handhabung oder Erzeugung von Staub oder Feinstoffen beteiligt sind, entstehen. Bereits im Jahr 1960 hatte Glista darauf hingewiesen, dass Staub, der sich in bestimmten Bereichen ablagert (horizontale Transportbänder, Absaugeinrichtungen), Medikamente enthalten kann. Jansen et Friedrich (1982) zeigten, dass Staub, der sich in Aufzügen und Kettenförderern sammelt, einen höheren Gehalt an mineralischer Asche hat.

» Mit innovativen Produkten weltweit auf Wachstumskurs
Investitionsplan für eigene Produktionsstätten in Osteuropa und Russland geplant

Das weltweit agierende Unternehmen Kemin Industries ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Tierernährung und Gesundheit, Heimtiernahrung und Gesundheit sowie humane Ernährung und Beauty aktiv. Im Bereich Tierernährung und Gesundheit vertreibt Kemin die Produkte über die TOTAL NUTRITION Plattform mit den drei Säulen: sichere, gesunde und effiziente Lösungen. Der Korrespondent der agrarzeitung, Jan Peters, sprach im Interview mit dem Marketingdirektor Tom Verleyen über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.

» Pflanzenextrakte – eine erfrischende Lösung für hitzegeplagte Milchkühe
Wirksame Hilfe gegen Gesundheits- und Leistungseinbußen bei hitzegestressten Milchkühen

Milcherzeuger müssen stets ein optimales Umfeld für ihre Tiere schaffen, damit negative Umwelteinflüsse nicht deren Wohlbefinden und als Folge das Leistungsvermögen beeinträchtigen. Hitzestress ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung, da zu hohe Haltungstemperaturen nahezu überall vorkommen und daher große Verluste in der Milchviehhaltung – man geht von einem jährlichen Gesamtschaden von weltweit mindestens 1,7 Mrd. Dollar aus – entstehen. Haltungsmaßnahmen wie etwa schattenspendende Einrichtungen, Ventilatoren und Sprinkler werden eingesetzt, wobei Leistungseinbußen nach wie vor festgestellt werden.

» Den Königsweg meistern
Standortgerechter, nachhaltiger Maisanbau

Der futterwirtschaftliche Königsweg, um zu hohen Lebensleistungen bei gesunden Kühen zu gelangen, ist die Optimierung des Futtereinsatzes von absolutem Grundfutter (gesunde Restpflanze) anstelle ungerechtfertigter, überhöhter Kraftfuttergaben. Maissilage bildet aufgrund ihrer annähernd gleichbleibend hohen Qualität eine ganzjährige Futtergrundlage – dies sowohl auf Acker- als auch in geringerem Umfang auf Grenzstandorten des Maisanbaus. Hinzu kommt in der Fütterung von Milchkühen die ernährungsbedingte Sonderstellung der Maisstärke als Energiequelle im Pansen und vor allem im Dünndarm. Die Gesamtproblematik wurde am Beispiel des heute gültigen Reifesystems und des vom Autor neu entwickelten DRA-System dargestellt.
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