FeedMagazine

Gesunde Tiere brauchen einen gesunden Darm. Diese Einsicht festigt sich immer deutlicher bei Zusatzstoffanbietern und Futterproduzenten. Die wissenschaftliche Basis, mit der der Wirkmechanismus beschrieben und der Einfluss auf die Darmflora erklärt werden kann, wird immer breiter, je mehr Anbieter Konzepte zur Beeinflussung der Darmgesundheit anbieten. So sind auch in dieser Ausgabe Berichte zur Darmgesundheit beim Geflügel und Schwein vertreten. Was noch vor wenigen Jahren als Nische abgetan wurde, erreicht nun einen immer breiteren Markt. Forschungsinstitute bieten ihre Kapazitäten an und schaffen Voraussetzungen für wissenschaftliche Versuche. Futterhersteller sind gut beraten, wenn sie die vielfältigen Vortragsreihen der Zusatzstoffanbieter nutzen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

» Höhere Produktion für wachsenden Bedarf
Tierhaltung Asiens erfordert höhere Futtermengen

In den asiatischen Schwellenländern nimmt bei dynamischem Wirtschaftswachstum die Verbrauchernachfrage nach Nahrungsmitteln tierischer Herkunft schnell zu. Der Bedarfsdeckung durch Importe wird zunehmend der Aufbau eigener Produktionsstrukturen entgegengesetzt, was den Importbedarf für Futtermittel steigert. In diesem Beitrag sollen China, Indien und Japan im Vordergrund stehen.

» Darmgesundheit im Fokus
Phileo Lesaffre und IHSIG-Geflügelsymposium in São Paulo (Brasilien)

Die beiden Veranstaltungen, die vom 25. bis 27. Oktober 2016 stattfanden, hatten die Darmgesundheit von Geflügel zum Thema und konnten mehr als 330 Delegierte aus 20 Ländern zu ihren Besuchern zählen.

» Essenzielle Mikroben im Geflügelfutter
Lebend oder inaktiviert, was ist der Unterschied?

Im Menschen wie auch im Huhn sind bestimmte Bakterien, wie Laktobazillen und Bifidobakterien, zwingend für die Darmentwicklung notwendig. Diese Mikroben werden normaler weise aus der Umwelt aufgenommen. Die wichtigsten Faktoren für die Mikrobenaufnahme der Hühner sind die Brütereien, der Stall sowie das aufgenommene Futter und Wasser.
Literaturverzeichnis
» Spurenelemente in der Schweinefütterung
Sondereffekte durch besondere Verbindungen nutzen

Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Jod und Selen sind für das Schwein essenzielle Nährstoffe. Die Menge all dieser Spurenelemente, die eine Tonne Schweinefutter enthält, ist so gering, dass sie auf einem Teelöffel Platz fände. Doch trotz der geringen Menge sind sie überlebenswichtig. Wird dieser eine kleine Teelöffel dem Futter nicht zugegeben, zeigen viele Schweine schon nach kurzer Zeit Mangelsymptome.

Literaturverzeichnis
stats