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Viele Begriffe in der Tierernährung täuschen darüber hinweg, dass es keine Standardisierung dieser im Bezug auf gesunde Lebensmittel so wichtigen Aufgabe gibt. Bedarfsnormen wurden nicht von Nutztieren erfunden, sondern dienen der Vereinfachung von Rationsgestaltungen unter Annahme bestimmter Haltungsverfahren und Leistungen. Nährstofftabellen nennen nicht die tatsächlichen Gehalte eines Rohstoffes, sondern mehrjährige Analysenmittelwerte. Wer sich zu sehr auf den „Standard“ verlässt, läuft Gefahr, an der Leistungsfähigkeit der Tiere vorbeizufüttern.

» Insekten als Futtermittel?
Fragen zu Ökologie und Sicherheit noch offen

Bedingt durch die Bevölkerungsentwicklung (von gegenwärtig über 7 Mrd. auf über 9,5 Mrd. Menschen im Jahre 2050), begrenzt verfügbare Ressourcen wie Wasser, fossile Energieträger, Ackerfläche sowie die global ansteigenden klimarelevanten Emissionen lautet die Herausforderung an die Lebensmittelerzeugung „Mehr Lebensmittel für mehr Menschen mit weniger Ressourceneinsatz“ oder – in Kurzform – „Mehr für Mehr mit Weniger“.

Literaturverzeichnis

» Der gesunde Darm ist das Ziel in der Zukunft der Tierernährung
Negative Einflüsse eliminieren und positive Besiedlung unterstützen

In der Landwirtschaft haben die Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika in ihrer Häufigkeit und Ausprägung so stark zugenommen, dass, laut Bundeslandwirtschaftsministerium, Maßnahmen zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen dringend erforderlich geworden sind.

#FMTHEMA#Innovatives Zinkprodukt zeigt positive Wirkung
Geschütztes Zink erhöht den Anteil freier Zinkionen im Darm

Die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Absetzferkeln ist eine Infektion durch Escherichia coli. Zur Prävention wird in vielen Ländern Zinkoxid in hoher Dosis verwendet, um dadurch eine gesundheitsstabilisierende und leistungsfördernde Wirkung zu erzielen. Aufgrund der rechtlichen Situation in der EU und bekannter negativer Effekte auf die Umwelt verbietet sich der Einsatz sogenannter pharmakologischer Dosierungen von Zinkoxid. Diesen Gegebenheiten wird durch die Entwicklung eines neuen Zinkproduktes (MiaTrace Zn, Fa. Miavit, Essen/Oldb.) Rechnung getragen, welches bei geringerer Dosierung eine schützende Wirkung im Intestinaltrakt entfalten soll.

» Phytogene Produkte zur Steigerung des Tierwohls
Eine lohnende Investition

Tierwohl – ein Thema, mit dem sich im Moment viele Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und Verbraucher beschäftigen. Um die Akzeptanz der heutigen Tierproduktion beim Verbraucher zu erhöhen, ist das Tierwohl ein maßgeblicher Faktor. Doch was bedeutet Tierwohl eigentlich? Viele Experten definieren es über die „fünf Freiheiten“ (Übersicht 1) nach dem Animal-Welfare-Konzept.

» Passion für Phosphate
Besuch im Aliphos-Werk in Devnya, Bulgarien

In der Nähe des Hafens von Warna am Schwarzen Meer gelegen, ist das Werk in Devnya gleichzeitig eine Produktionsstätte für Futterphosphate und ein R&D-Zentrum für die belgische EcoPhos-Gruppe. Eine Reportage über eine Fabrik mit Zukunft.
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