FeedMagazine
Ausgabe 5-6/2018

Spezialfuttermittel

» Stoffstrombilanz
Wie helfen Futtermittel bei der ressourcenschonenden Fütterung von Milchkühen?

In der Milchviehfütterung werden hinsichtlich der N- und P-Reduktion im Gegensatz zum monogastrischen Tier bisher kaum spezielle Fütterungssysteme genutzt. Des Weiteren gestaltet sich eine proteinausgewogene Fütterung bei der Milchkuh schwieriger, da die Nährstoffverwertung und -ausscheidung in Abhängigkeit vom Grobfutter und der tierischen Leistung stark variieren kann. Dies gilt wegen schwankender Futterqualität sowie der schwer zu messenden Futteraufnahme auch insbesondere unter den Bedingungen der Weidehaltung. Versuche der vergangenen Jahre zeigen deutliche Effekte gezielter Fütterungsmaßnahmen auf eine verbesserte N-Umwandlung und eine damit reduzierte Menge an Harnstoff und Harnstoff-N.

» Regulatorisches Tauziehen um Diätfuttermittel
Futtermittelsicherheit bei gleichzeitiger Entwicklungsflexibilität

Es ist offenkundig, dass Lebewesen selten völlig gesund oder völlig krank sind, sondern vom idealtypischen Zustand mehr oder weniger deutlich abweichen. Aufgrund dieser fließenden Übergänge sind auch Produkte zum Erhalt der Lebensfunktionen oder zu deren Wiederherstellung nicht immer eindeutig kategorisierbar als Nahrungsmittel oder als Arzneimittel. Behelfsmäßig grenzt man Arzneimittel so ab, dass sie entweder vom Inverkehrbringer dazu bestimmt sind Krankheiten vorzubeugen, sie zu lindern oder zu heilen (Präsentationsarzneimittel) oder dass sie eindeutig pharmakologisch wirksame Stoffe enthalten (Funktionsarzneimittel).

» Spurenelemente bei Mensch und Tier
Sechzehntes Internationales Symposium über Spurenelemente bei Mensch und Tier (Trace Elements in Man and Animals)

Das Symposium, das im dreijährlichen Rhythmus stattfindet, vereinigte etwa 250 Wissenschaftler aus 60 Ländern, die über lebensnotwendige oder auch toxische Spurenelemente in Medizin/Veterinärmedizin, Molekularbiologie/Biochemie, Umwelt, Landwirtschaft beziehungsweise Ernährung von Mensch und Tier forschen. Das Programm des 16. Symposiums vom 26. bis 29. Juni 2017 umfasste 143 Vorträge und eine ähnliche Anzahl Poster. Im Folgenden wird ein Abriss der für die Tierernährung/Veterinärmedizin relevanten Tagungsbeiträge gegeben.

» Entzündungsreaktionen bei Ferkeln schon durch kurze Hitzeperioden
Neue Erkenntnisse zu Hitzestress bei Schweinen

Die verschiedenen Prozesse des Stoffwechsels, die Arbeit der Muskulatur und Fermentationsprozesse im Darm erzeugen Wärme im Körper. Kann der Körper diese Temperatur nicht mehr in ausreichendem Maße an die Umgebung abgeben, so steigt die Körpertemperatur. Man spricht von Hitzestress.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats