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Ausgabe 9-10/2018

Tierhaltung und-produktion

FM

»Wirkung probiotischer Hefe auf die Darmflora nachgewiesen

Mikrobiota und ihr Einfluss auf wichtige Leistungsparameter

Seit Anfang der 1950er Jahre haben antibiotische Wachstumsförderer eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Intensivtierhaltung gespielt, zeigten sie doch klare Vorteile hinsichtlich der Tiergesundheit und Leistung und führten zu geringeren Produktionskosten. Allerdings haben sich antimikrobielle Resistenzen bei pathogenen Bakterien, die mit antibiotischen Behandlungen in Zusammenhang gebracht werden, als bedeutendes Problem der öffentlichen Gesundheit herausgestellt und wurden zur Triebfeder hinter der schrittweisen Einschränkung und Substitution von antibiotischen Leistungsförderern.
Literaturverzeichnis/References


»Eine essenzielle Aminosäure in der Broilerernährung

L-Valin: Menge und Verhältnis abstimmen

L-Valin gehört zu den essenziellen Aminosäuren für das Mastgeflügel, deren Bedeutung insbesondere im Aufbau von Muskelprotein liegt. Nichtsdestotrotz war der Einsatz der Aminosäure in der Vergangenheit aufgrund der relativ geringen Verfügbarkeit auf dem Markt und des entsprechend hohen Preises begrenzt. Durch die veränderten Marktgegebenheiten in den vergangenen Jahren lohnt es sich jedoch, sich mit dem Einsatz von L-Valin (Val) erneut zu befassen. Insbesondere in den aktuell zunehmenden Bemühungen zur Reduktion des Protein- bzw. Stickstoffgehaltes in Futterrationen kann Valin zur Optimierung von Aminosäurengehalt und -muster der Rationen beitragen.

»Die Natur standardisieren

Wie man bei phytogenen Futtermittelzusätzen konsistente Qualität erzielt

Arbeitet man mit der Natur, können Rohstoffe in ihren Wirkungsweisen variieren. Umso wichtiger, bei der Auswahl auf Forschung, Qualitätsmanagement und Standardisierung zu setzen. Nur wenige Unternehmen haben das Know-how, natürliche Substanzen für phytogene Futtermittelzusatzstoffe zu standardisieren und so gleichbleibende Qualität garantieren zu können. Ein Interview mit Jacqueline Wolfschlucker, Laborleiterin, und Andreas Pichler, Qualitätsmanagement, beide bei Delacon.

»Weniger mykotoxinbelastetes Futter aufgrund des trockenen Sommers 2018

Ein Trugschluss?!


Welche Mykotoxine in welchen Konzentrationen in Getreide zu finden sind, ist stark abhängig von bestimmten Standortfaktoren. Das Klima hat einen entscheidenden Einfluss. Das ist keine Frage. In deutschem Getreide lassen sich daher in der Regel andere Feld- und Lagerpilze und Mykotoxine nachweisen als in Getreide aus beispielsweise Osteuropa oder Übersee. Doch wie wirken sich Klimaveränderungen auf das Vorkommen aus? Dieser Sommer war in vielen Regionen sehr warm und trocken. Bedeutet das, dass wir nun weniger Probleme mit Mykotoxinen im Futter haben, oder treten andere Mykotoxine auf, die bisher selten oder gar nicht vorkamen?

 

»Ebermast ohne „Stinker“

TAINTSTOP, das effiziente und tierschutzgerechte Fütterungskonzept gegen Ebergeruch

Da chirurgische Kastration ohne Anästhesie in Deutschland und vielen Teilen Europas zum 01.01.2019 eingestellt wird, sind Schweinezüchter verstärkt auf der Suche nach tierschutz- und umweltfreundlichen Lösungen, die nicht zu viel Arbeitskraft, Zeit und finanzielle Investitionen benötigen. Verbraucher suchen ihrerseits nach Fleisch ohne Ebergeruch, das gemäß hoher Tierschutzstandards und ohne Antibiotika erzeugt wurde. Eine solche Lösung ist mit TAINTSTOP über die Fütterung zu realisieren.

 

»Mit Bitterstoffen im Schweinefutter umgehen

Futteraufnahme und Wachstum sichern

Bittere Komponenten können dazu führen, dass Schweine weniger Futter aufnehmen. Diese Komponenten können sogar Sättigungssignale auslösen, was die Futteraufnahme weiter verringert und die Tierleistung beeinträchtigt. In der „Innovation Division“ von Lucta/Spanien arbeitet man daran, die Bitterstoffe im Futter für Schweine verträglicher zu machen.

»Mit Investitionen näher an den Kunden

Zügiges Wachstum

Mit einer Verbreitung über 25 Departements zwischen Dijon und Marseille setzte die Philicot-Gruppe in Burgund ihr Wachstum im Jahr 2017 fort, indem die Kapazität des Werkes in Saint Flour (Cantal) verdoppelt und ein neuer Pelletierturm am Standort Chêne-en-Semine (Haute-Savoie) errichtet wurde. Bei einem Treffen mit Emile Nicot, Präsident von Philicot Chagny (Saône-et-Loire), am Hauptsitz des Unternehmens, dessen Schwerpunkt im Bereich Wiederkäuerfutter liegt, informierte dieser über sein Unternerhmen.

»EuroTier 2018

Orientierung für die Nutztierhaltung weltweit

Die Weltleitmesse für Tierhaltungs-Profis, die EuroTier, wird vom 13. bis 16. November auf dem Messegelände in Hannover Innovationen und Trends für die Landwirtschaft präsentieren und Orientierung geben. 2.526 Aussteller aus 62 Ländern zeigen auf mehr als 260.000 m2 Hallenfläche ein vollständiges Angebot rund um die moderne Tierhaltung und Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft.


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