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»Phytoncide und Phytoalexine gegen Kokzidiose
Phytogene Stoffe sollen Chemotheraputika ersetzen

Das Problem der Kokzidiose ist allen Züchtern und Geflügelproduzenten bekannt. Es verursacht schwerwiegende Verluste in der Weltproduktion, die von einigen Autoren auf bis zu 3 Mrd. USD pro Jahr geschätzt werden. Seit einigen Jahren beobachten wir einen wachsenden Trend, der darauf abzielt, den Einsatz verschiedener Arten von Chemotherapeutika in der Tierproduktion zu reduzieren. Verbraucher erwarten Produkte tierischen Ursprungs (Fleisch, Eier), die frei von Rückständen dieser Substanzen sind.

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Ferkeldurchfall nach dem Absetzen

Wie kann das Problem ohne höhere Zinkgaben gelöst werden?

Die Darmgesundheit beschäftigt alle in der Schweineproduktion. Erkrankungen des Darms sind ein häufig auftretendes Problem in der Ferkelaufzucht, dass schwere wirtschaftliche Verluste und eine verminderte Ferkelleistung verursachen kann. Eine kritische Phase der Aufzucht ist das Absetzen, verbunden mit viel Stress für die Tiere. Mehrere Aspekte (psychosozial und physisch) tragen zur Entwicklung dieser kritischen Situation bei: Trennung von der Sau und den Wurfgeschwistern, eine neue soziale Hierarchie mit unbekannten Ferkeln sowie Umwelt- und Futteränderungen (Campbell et al., 2013).

»Hefe zur Produktivitätssteigerung bei Mastschweinen
Verbesserung der Darmgesundheit zur Leistungssteigerung

Wachstumsleistung und Fütterungseffizienz sind Schlüsselparameter, die die Produktivität eines jeden Mastbetriebes anzeigen. Phileo by Lesaffre hat mehrere Versuche durchgeführt, die beweisen, dass Actisaf® Sc 47 (Saccharomyces cerevisiae) mit den derzeitigen genetischen und fütterungstechnischen Strategien sehr wirksam ist. Die jüngsten Daten wurden vom Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp, Schleswig-Holstein, Deutschland, eingeholt.

»Pflanzliche Futterzusätze auch in der Sauenhaltung?
Eine Alternative

Phytogene (pflanzliche) Futterzusatzstoffe können nach Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 sowohl in die Kategorie der sensorischen Zusatzstoffe, als auch der zootechnischen Zusatzstoffe fallen, wobei die Mehrzahl der am Markt verfügbaren Produkte in der ersten Kategorie geführt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Aromen sind sie Geschmacksstoffe mit biofunktionellen Eigenschaften. Sie beeinflussen so nicht nur Geruch und Geschmack der Futtermittel, sondern regen zudem im Tier eine Reihe von Prozessen an, die unter anderem Einfluss auf Verdaulichkeit und Resorption der Futterinhaltsstoffe, die Schaffung und Stabilisierung einer physiologischen Darm-Mikrobiota oder die Reduzierung von entzündlichen Prozessen im Darmepithel nehmen.

»Harzsäuren als Mittel zur Unterstützung der natürlichen Integrität der Darmbarriere
Verbesserung der Leistung bei landwirtschaftlichen Nutztieren

Ein optimal funktionierender Gastrointestinaltrakt ist von entscheidender Bedeutung für den Stoffwechsel, die Physiologie, die Leistungsfähigkeit und den Gesundheitsstatus der Tiere. Dieser Zustand der Homöostase, einschließlich einer funktionierenden Darmbarriere, mukosalen Immunmechanismen und Wirt – Mikrobiota – Interaktionen, wird in der kommerziellen Tierproduktion kontinuierlich vor Herausforderungen gestellt.

»CitriStim, ein neuartiger Zusatzstoff
Basierend auf Pichia guilliermondii-Hefe

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten berichten in ihrem zusammenfassenden Bericht (2019) über eine hohe Resistenz gegen häufig verwendete antimikrobielle Mittel. Trotz des EU-weiten Verbots von antibiotischen Wachstumsförderern in Tierfuttermitteln werden immer noch erhebliche Mengen dieser Produkte in der Viehhaltung verwendet, und die Suche nach Alternativen steht weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung.

»Sulfatgebundene Spurenelemente in Milchviehrationen neu durchdenken
Die Entwicklung von Spurenelementen in Milchviehrationen

Vor der Besprechung dieser Themen könnte es hilfreich sein zu verstehen, wie es dazu kam, dass sulfatgebundene Spurenelemente so häufig in der Milchwirtschaft eingesetzt werden. Tierernährer haben schon seit langem erkannt, dass die Ergänzung der Rinderrationen mit kleinen Mengen Kupfer, Zink und Mangan eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Funktionen wie Immunität, Fruchtbarkeit, Milchleistung und Stoffwechsel spielt.

»Echte Bierhefe in der Wiederkäuerfütterung
Ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl

Der Fokus der modernen Landwirtschaft liegt auf einer nachhaltigen, also umweltbewussten und effizienten Erzeugung von Futter- und Lebensmitteln. Es gilt, Ressourcen sparsam einzusetzen und Emissionen zu vermindern. Zwei Voraussetzungen zum Erreichen dieser Ziele sind eine hohe Futterverwertung und Tiergesundheit.

»Nutzung von Pansen-pH-Indikatoren
Pansengesundheit und -effizienz verbessern

In den vergangenen zwei Jahren hat sich auf vielen rinderhaltenden Betrieben die Kostensituation, nicht zuletzt wegen der angespannten Grundfutterlage, nochmals deutlich angespannt. Die Bereitschaft, hochwertige Zukauffutterkomponenten einzusetzen, sinkt.
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