Artikel anhören
:
:
Info
Abonnenten von agrarzeitung Digital können sich diesen Artikel automatisiert vorlesen lassen.

Nachhaltigkeit, Klimaneutralität sind Schlagworte unserer Zeit. Dabei steht oft die Tierhaltung im Fokus und der Ruf nach Fleischverzicht und damit letztendlich auch der Verzicht auf Tierhaltung. Ist eine landwirtschaftliche Produktion ohne Tierhaltung wirklich nachhaltig und sinnvoll?

In dem 2. Herausgebergespräch diskutieren  Peter Radewahn, Geschäftsführer des Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) und langjähriger Herausgeber FeedMagazine/Kraftfutter und Prof. Wilhelm Windisch, Ordinarius für Tierernährung an der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Tierernährung, die verschiedenen Aspekte. Windisch setzt klare Akzente: „80 Prozent der pflanzlich angebauten und erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar. Diese Menge enthält jedoch sehr viele Nährstoffe, unter anderem Stickstoff und Phosphor. Um diese sinnvoll für den Pflanzenbau wiederverwerten zu können, ist die Verfütterung an Tiere und damit die Tierhaltung sinnvoll.“ Wie ein sinnvoller Kreislauf möglich ist, zeigt Windisch im Gespräch auf.


    stats