Claas-Stiftung

10 Mio. € für die Nachwuchsförderung


Um zusätzlich 2,7 Mio. € ist das Stiftungsvermögen angewachsen. Damit liegt es jetzt bei mehr als 10 Mio. €, teilte Claas mit. Die Stiftung strebt mit den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen die Förderung der Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung, vornehmlich im Bereich der Landtechnik, an. Konkret wird der Landtechniknachwuchs anhand von diversen Programmen und Aktivitäten gezielt gefördert und außergewöhnliche Leistungen werden gewürdigt.

„So werden beispielsweise zukunftsweisende Abschlussarbeiten im Bereich Landtechnik und den angrenzenden Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, die eine international besetzte Expertenjury bewertet, jährlich mit dem Helmut Claas-Stipendium prämiert“, erklärt Sylvia Looks, Vorstand der Claas-Stiftung: „Bewerbungen um das Stipendium erhalten wir mittlerweile aus dem gesamten europäischen Ausland.“ Darüber hinaus gibt es den Internationalen Studierenden Preis, bei dem die internationalen Partnerhochschulen der Stiftung selbst aktiv werden und begabte Studierende nominieren.

Wissenschaftler und Studierende im Fokus

Wissenschaftler, die ein Forschungsvorhaben mit Bezug zur Landtechnik, Landwirtschaft und angrenzenden Themengebieten durchführen wollen, können sich ebenfalls von der Stiftung fördern lassen. Zahlreiche Projekte an deutschen und ausländischen Hochschulen wurden in den vergangenen Jahren bereits unterstützt.

Doch die Stiftung will auch den Erfindergeist der jungen Akademiker wecken. Studierendenteams können sich beispielsweise für das einmal im Jahr stattfindende Field Robot Event bewerben. Bei der Anschaffung der technischen Grundausstattung für den Bau von Robotern, die sich im internationalen Wettbewerb messen, werde vielversprechenden Nachwuchstüftlern finanziell unter die Arme gegriffen.

Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft begeistern

Auch die Fachkräfte von morgen spielen in der Stiftung eine Rolle. Ein Viertel des Budgets wird für Projekte eingesetzt, die sich gezielt an Schulkinder richten. In zwei Schülerforschungszentren erleben schon die Kleinsten naturwissenschaftliche Phänomene hautnah. Gemeinsam mit der bundesweiten Bildungsinitiative Science-Lab entwickelte die Stiftung schon vor einigen Jahren sogenannte "Forscherkoffer". Diese werden Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt. Kinder und Jugendliche sollen damit experimentieren und spielerisch lernen, wie Technologien weiterentwickelt werden.

„Durch die Erhöhung des Stiftungskapitals können wir künftig noch mehr solcher Initiativen fördern, vor allem auch international“, freut sich Frank Klüsener, neben Looks weiterer Vorstand der Stiftung, mit Blick auf kommende Projekte. Bereits im Oktober werden erneut Stipendien an den akademischen Nachwuchs vergeben. (mrs)
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