Eine „Umetikettierung" von Studienabschlüssen ist bald nicht mehr möglich. Studiengänge, die die Wahl zwischen einem Master- oder einem Diplomabschluss zulassen, werden nicht mehr anerkannt. Das gibt der für die Qualitätssicherung von Studiengängen verantwortliche Akkreditierungsrat bekannt.

Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern hatte im Winter das Hochschulgesetz geändert. Seitdem kann nach einem abgeschlossenen Masterstudium ein Diplomzeugnis beantragt werden. Wer an solchen Studiengängen festhalte, gefährde die bundes- und europaweite Anerkennung der Abschlüsse, erklärt Thomas Sattelberger, Mitglied des Akkreditierungsrates. Es liege in der Verantwortung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern, die vollzogene Kehrtwende zum Diplom schnellstmöglich im Interesse der Studierenden zu korrigieren. (az)
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