Der Grundansatz des Instituts für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst am Julius Kühn-Institut in Braunschweig ist, die Feldmaus bereits beim Populationsaufbau zu stören. Es sollen dabei Verfahren wie das Ziehen einer tiefen Furche kombiniert mit Repellents aus nicht toxischen Naturstoffen in geeigneten Dispensern sowie Fangwannen und Deckelfallen getestet werden. Solche Verfahren wären auch für den Ökolandbau geeignet.

Die Ergebnisse dieses Vorhabens sollen in die Arbeit der durch die Agrarministerkonferenz eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe Feldmaus-Management einfließen. Das Projekt läuft bis Ende 2016 und wird vom Landwirtschaftsministerium (BMEL) gefördert. (hed)
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