Studenten in Göttingen beim Karrieretag der agrarzeitung
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Studenten in Göttingen beim Karrieretag der agrarzeitung

Rund 100 Studenten haben gestern umfassenden Einblick in eine Vielzahl von Unternehmen aus der Agrarbranche erhalten. Die agrarzeitung (az) bot in Kooperation mit dem VDL Berufsverband und der Georg-August-Universität Göttingen eine Plattform zum Austausch zwischen Agrarwissenschaftlern und neun Unternehmen des Agribusiness. Mit dabei waren BASF, Agravis, Cargill, Dow Agro Sciences, GEA, R+V, Westfleisch, die Raiffeisen Agrar sowie erstmals die Bröring Unternehmensgruppe.

Der Run auf Nachwuchskräfte ist stark. Ein Traineeprogramm hat jeder Arbeitgeber zu bieten. Allerdings sei es bei der Raiffeisen Agrar nicht ausgeschrieben, teilt Benedikt Ehrhardt, Leiter für Unternehmenskommunikation, mit. „Man muss selber aktiv werden. Die Erwartungen des Bewerbers werden dann mit der aktuellen Unternehmensentwicklung verglichen und es wird eine passende Position gesucht.“

Xenia Worrall stellt das Familienunternehmen Cargill vor. Die Vertreterin des Standortes Salzgitter berichtet über das Tagesgeschäft im Handel mit Ölsaaten und Getreide. Bei dem Unternehmen bevorzuge man Absolventen eines Master-Studiengangs, sagt sie. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die mehr Eigeninitiative mitbringen.“

Arne Klages, Kundenberater für Pflanzenbau, erzählt von seinem Arbeitstag bei Agravis. Ein Master sei von Vorteil, man sei sicherer in statistischen Methoden", glaubt Klages. Trotzdem fange man mit der Ausbildung bei Agravis ganz von vorne an. „Das Theoriepaket liefert die Uni, die Praxis lernt man bei Agravis.“ Er schließt seinen Vortrag mit dem Versprechen: „Mit einem Masterabschluss hat man einen Arbeitsvertrag in der Tasche.“

Die Unternehmen auf dem Karrieretag der agrarzeitung vermitteln alle den Studenten, dass sie hohen Bedarf und Interesse an Fachkräften haben. Wer sich also entschließt, sie bei einem der anwesenden Arbeitgeber zu bewerben, sollte gute Chancen auf eine Einstellung haben. (has)
 
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