„Die Schweiz und Süddeutschland teilen einige recht anspruchsvolle Herausforderungen“, erklärt Dr. Stephan Pfefferli, Kooperationsbeauftragter von Agroscope. „Dazu gehören hohe Produktionskosten, kurze Vegetationsperioden, hohe Anteile an absolutem Dauergrünland, mittlere bis geringe Erträge, extensive Tierhaltung, Erschwernisse bei der Mechanisierung sowie ökologische Auswirkungen der Landwirtschaft.“ Die Partner wollen nach konkreten Lösungen dieser Probleme für die Landwirtschaft beider Länder suchen.

„Besonders interessant ist auch, dass die Schweiz nicht zur EU gehört. So können wir auch die Auswirkungen abweichender politischer Rahmenbedingungen studieren“, sagt Prof. Dr. Reiner Doluschitz, Kooperationsbeauftragter der Universität Hohenheim.

Agroscope gehört zum Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft und besteht aus den drei
Forschungsanstalten in Changins-Wädenswil, in Liebefeld-Posieux und Reckenholz-Tänikon.
Hohenheim ist einer der bekanntesten Standorte in Deutschland mit ausgewiesener Agrarforschung. (hed)
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