Im Ministerium von Ilse Aigner gibt es noch weniger Chefinnen als im Verteidigungsministerium. Sollte eine Quote kommen, müssen sich die Agrarier am meisten anstrengen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen streiten um den Weg, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Während Schröder auf Freiwilligkeit setzt, strebt von der Leyen eine fixe Quote von 30 Prozent an. Diese Marke haben beide CDU-Ministerinnen in ihren Ressorts nahezu erreicht, zeigt eine heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlichte Aufstellung. Untersucht worden ist der Frauenanteil bis zur Ebene der Unterabteilungsleiter in den Ministerien und obersten Bundesbehörden. Am besten schneidet mit 29,4 Prozent das Familienministerium ab. Das Schlusslicht bildet mit 8,7 Prozent das Landwirtschaftsministerium von Ilse Aigner (CSU). (az)
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