Agritechnica: Berufsstarter brauchen Kreativität

Die Agrartechnikbranche kämpft aktuell mit einem schwierigen Markt. Neueinstellungen sind rar. Dennoch sind die Berufschancen für den Nachwuchs ausgezeichnet. Sicher könnten sich Hochschulabsolventen gerade nicht wie noch vor zwei Jahren den Arbeitgeber aussuchen, räumte Klaus Höhn, Vorstandsmitglied des Herstellers Deere & Company, am Sonntag auf der Agritechnica in Hannover ein. Dennoch zeigte er sich überzeugt, dass die aktuelle Flaute am Arbeitsmarkt sehr bald überwunden sein wird. Auch Andreas Sarfert von der GKN Walterscheid wollte von Untergangsstimmung nichts wissen. Wenn Absolventen mit dem Diplom in der Tasche nicht sofort einen Job fänden, sei Kreativität gefragt. „Wer hier schon den Kopf in den Sand steckt, wird auch in seinem künftigen Berufsleben in schwierigen Situationen Probleme bekommen", ist die Ansicht des erfahrenen Managers. Deswegen empfiehlt er den jungen Leuten, aufgeschlossen für Alternativen zu sein. Dies könnte beispielsweise ein Auslandsaufenthalt sein. „Oft ist der Weg nach vorn nicht geradlinig", machte er Absolventen Mut auf Neues.

Der Arbeitsmarkt ist Thema von zwei Jobforen am Freitag auf der Agritechnica, die beide im Saal 3A im CC stattfinden. Der Managementnachwuchs kann sich von 10:30 bis 11:30 Uhr über Chancen informieren. Angehende Ingenieure treffen potenzielle Arbeitgeber zwischen 12:00 und 13:00 Uhr. (db)
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