Die Hochschule Anhalt erhält eine Förderung aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Antrag mit dem Titel „Forschungs- und Technologietransfer für das Leben im Digitalen Zeitalter“ (FORZA) entwickelt die Strategie für einen professionellen Ideen-, Wissens- und Technologietransfer mit dem Ziel, die Wirtschaft in der Region zu stärken und den Ausbau der Hochschule Anhalt als ingenieurwissenschaftliches Zentrum Mitteldeutschlands voranzutreiben.

Hochschulen stärken
Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Innovative Hochschule“ fördert den strategischen Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren und stärkt damit die strategische Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem. Mit bis zu 550 Millionen Euro werden zahlreiche Projekte für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre ausgestattet.
Die Hochschule nördlich von Halle gelegen wird mit der Förderung der ersten Auswahlrunde, die 29 der 118 Anträge erhalten, die strategischen und strukturellen Maßnahmen ausbauen, um den Transfer von der Wissenschaft in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft zu optimieren. Am Beispiel der Einführung und Anwendung der Digitalisierung (Big Data Management und Cloud Technologien, Internet-of-Things) in den Life Sciences, also den Agrar- und Lebensmittelwissenschaften, sowie Biotechnologie, sollen der wirtschaftliche und der gesellschaftliche Nutzen der Ergebnisse der Forschungstätigkeit durch nachhaltige Maßnahmen planbar und messbar demonstriert werden. Dabei setzt die Hochschule Anhalt auf den erhöhten Bedarf der mittelständischen Wirtschaft im ländlichen Raum, indem sie die Lücke zwischen Forschung und Technologie an der Hochschule und den möglichen Anwendern in der regionalen (Land-)Wirtschaft zu schließen versucht. (az)
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