"Wir brauchen Menschen, die Dinge nach vorne treiben wollen und ohne Zögern anpacken." Mit diesen Worten lädt Heino Torgert die Göttinger Studenten ein in Norderstedt, in Frankreich, Spanien, der Ukraine oder auch vor Ort als Mitarbeiter im Außendienst bei Euralis mit anzupacken. Er beschreibt das Saatgutunternehmen als flexibel und individuell. Bei der Einstellung wird eine Schriftprobe verlangt, weil es dem Saatguthersteller vor allem um den individuellen Menschen und dessen Eignung für das Unternehmen geht.

Xenie Worrall stellt den US- amerikanischen Konzern Cargill vor und ist im Getreide- und Ölsaatenhandel tätig. Was muss jemand können, der ihr Kollege werden will? "Analytisch denken, mit mathematischem Verständnis einen Abschluss tätigen und natürlich gut Englisch sprechen", erklärt Worrall.

Ihre Englischkenntnisse können die Studenten beim diesjährigen Karrieretag in Göttingen ebenfalls testen. "Können Sie verhandlungssicher Englisch sprechen?", fragt der Berufsverband VDL und vermittelt einen kurzen Test, der im Anschluss auch Hinweise gibt, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Dass auch ein Lobbyverband ein Arbeitsfeld für Agrarwissenschaftler sein kann, zeigt Achim Hübner vom Landvolk Göttingen. Dies kann ein sehr abwechslungsreicher Job sein mit Information, Beratung und Organisation. "Jeder Tag ist anders und nicht planbar. Das ist für mich das Wichtigste, was den Charme, dieses Berufs ausmacht", berichtet Hübner. (hed)
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