Das BMEL fördert Vorhaben, die den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung minimieren. Dabei wird die gesamte Lebensmittelkette – von der Primärproduktion bis zur Lebensmittelverarbeitung – betrachtet.

Antibiotika sollen verfügbar bleiben, um Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren wirksam bekämpfen zu können. Die Verbreitung von antibiotkaresistenten Bakterien soll jedoch weitestgehend verhindert oder zumindest eingedämmt werden.

Gefördert werden Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung von Produkten, Technologien, Verfahren oder Arbeitstechniken, die die Entstehung, den Transfer oder die Übertragung von antibiotikaresistenten Bakterien oder deren Eigenschaften von der Tierhaltung über die gesamte Lebensmittelkette bis zum fertigen Lebensmittel reduzieren.

Hierzu verfolgen das Bundesgesundheitsministerium, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das BMEL eine gemeinsame Deutsche Antibiotikaresistenzstrategie. Forschungsvorhaben werden von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung entgegen genommen und geprüft. (hed)
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