Das Statistische Bundesamt legt eine Studie zum Thema „Qualität der Arbeit“ vor. Tätigkeiten in der Landwirtschaft schneiden gut ab.

Eine Beschäftigung in der Landwirtschaft gewährleistet ein hohes Maß an Zufriedenheit. Das geht aus der aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Studie zum Thema „Qualität der Arbeit - Geld verdienen und was sonst noch zählt“ hat sich der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) explizit für das Arbeitsgebiet Landwirtschaft angesehen.

Danach sind 94,5 Prozent der Fachkräfte in der Landwirtschaft der Meinung, dass sie eine sinnvolle Tätigkeit ausüben. Einen höheren Prozentsatz weisen lediglich Akademiker auf. Betrachtet man alle Mitarbeiter in der Landwirtschaft, sind immerhin 84 Prozent der Meinung, sie gehen einer sinnvollen Beschäftigung nach. Wichtige Kriterien für die Zufriedenheit sind ein hohes Maß an Selbstbestimmung, die Einteilung von Arbeitstempo und -rhythmus sowie die Beeinflussung der Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben.

Offenbar ist die Arbeitszeit für die Zufriedenheit von untergeordneter Bedeutung. Rund 40 Prozent der landwirtschaftlichen Fachkräfte gaben an, häufig mehr als 48 Stunden in der Woche zu arbeiten. Einen ähnlich hohen Wert wiesen lediglich Erwerbstätige in akademischen Berufen auf.
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