Eine gesellschaftliche Entwicklung ohne die ländlichen Räume und die Menschen die dort leben ist nicht möglich, so die Vorsitzenden des Bund der Deutschen Landjugend (BDL) Kathrin Funk und Matthias Daun. „Deshalb mischen wir uns in alle Themen der Politik ein.“ Die Lebens- und Bleibeperspektiven der jungen Menschen auf dem Lande dürften nicht mehr vergessen werden, sagten die beiden.

Auch Malu Dreyer, Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin und Schirmherrin des Landjugendtages bestätigte, dass es wichtiger denn je sei, die Landjugendinteressen deutlich zu formulieren und sie gegenüber der Politik und Organisationen wie dem Bauernverband klar zum Ausdruck zu bringen.

Den „Deutschen Landjugendtag“ gibt es seit 1950. Er wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Der nächste wird im Jahr 2016 von der Niedersächsischen Landjugend ausgerichtet. (az)
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