Fachkräftesuche

Ausländische Abschlüsse meist anerkannt

Das Anerkennungsverfahren für ausländische Fachkräfte ist seit 2012 neu geregelt. Die soeben veröffentlichte Statistik für das Jahr 2013 zeigt, dass rund 16.700 Anträge gestellt worden sind. Der überwiegende Teil, insgesamt 75 Prozent, wurde anerkannt. Abgelehnt wurden 4 Prozent. Der Rest der Anträge ist noch nicht bearbeitet. Am häufigsten kommen die Anträge von Arbeitnehmern mit Herkunft aus Polen, Rumänien und Russland, lässt sich der Statitistik weiterhin entnehmen.

Am interessantesten ist die Anerkennung für die reglementierten Berufe vor allem aus dem Gesundheitswesen. Denn ohne die Bescheinigung dürfen die Arbeitnehmer gar nicht in dem Beruf arbeiten. Strenge Vorschriften gibt es auch für Juristen oder Lehrer.

Geringer fällt die Zahl der Anträge in den nicht reglementierten Ausbildungsberufen aus. Denn hier ist eine Anerkennung nicht zwingend, um in Deutschland in dem Beruf zu arbeiten. In der gewerblich-technischen, kaufmännischen und handwerklichen Berufssparte wurden 3.642 Anträge gestellt, wovon 96 Prozent der bisher bearbeiteten Anträge genehmigt wurden.

Insgesamt gingen seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes im April 2012 rund 26.500 Anträge ein.

Neben Hinweisen zur Anerkennung bietet eine Hotline Informationen zu allen Fragen rund um Einreise, Aufenthalt, Jobsuche und Sprachkurse an. (has)
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