Das Erasmus-Programm der EU wird 25 Jahre alt. Fast 3 Millionen Studierende und Hochschulangehörige sammelten seit seiner Einführung Erfahrungen im Ausland. Im laufenden akademischen Jahr kommen mehr als 250.000 Menschen in den Genuss der EU-Förderung für einen Auslandsaufenthalt. Das sah vor 25 Jahren, dem Beginn des Erasmus-Programms noch anders aus. Im Jahr 1987 nahmen nur etwas mehr als 3.000 junge Menschen die Förderung in Anspruch. Nach 25 Jahren hat die Zahl der geförderten Menschen nun insgesamt knapp die Marke von 3 Millionen erreicht. Zu den beliebtesten Zielländern zählen Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien. Mittlerweile beteiligen sich 33 Länder an Erasmus. Das sind außer den 27 EU-Staaten Kroatien, Island, Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz und die Türkei. Seit 2007 unterstützt das Programm neben den Studien- und Forschungsaufenthalten auch Arbeitsaufenthalte in ausländischen Unternehmen.

Im Jahr 2014 wird Erasmus grundsätzlich neu strukturiert. Die sieben bestehenden Programme für Bildung, Jugend und Sport sollen unter „Erasmus für alle“ zusammengefasst werden. Die Kommission hat das Ziel, dann bis zu 5 Millionen Menschen ins Ausland zu vermitteln. (az)
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